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BEZIRK BRAUNAU. Mit vereinten Kräften haben Freiwillige im Bezirk Braunau auch heuer wieder ein starkes Zeichen für den Umweltschutz gesetzt. Insgesamt fanden 57 „Hui statt Pfui“-Sammelaktionen statt, bei denen zahlreiche Helfer achtlos weggeworfenen Müll aus der Natur entfernten.

LAV-Vorsitzender Roland Wohlmuth und Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder freuen sich über die hohe Beteiligung an der Aktion „Hui statt Pfui“. (Foto: Werner Dedl/Land OÖ)

Die Flurreinigungsaktion „Hui statt Pfui“ zählt längst zu den größten Umweltinitiativen des Landes. Oberösterreichweit beteiligten sich heuer mehr als 40.000 Menschen an rund 500 Sammelaktionen. Im Bezirk Braunau wurden dabei 57 Aktionen organisiert, an denen sich mehr als 180 Freiwillige beteiligten.

Schwerpunkt auf Zigarettenstummel

Im Mittelpunkt der diesjährigen Kampagne standen Zigarettenstummel und gebrauchte Snus-Beutel, die häufig achtlos in der Natur entsorgt werden. Ein einziger Zigarettenstummel kann laut Land Oberösterreich bis zu 1.000 Liter Grundwasser verunreinigen und stellt eine Gefahr für Tiere und Umwelt dar.

„Wenn 40.000 Menschen in ihrer Freizeit Müll anderer aufsammeln, zeigt das, dass der Bevölkerung unsere Umwelt nicht egal ist“, betont Umwelt- und Klima-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne). Auch der Vorsitzende des Landesabfallverbands, Roland Wohlmuth, hebt die Bedeutung der Aktion für die Bewusstseinsbildung hervor. Für viele Gemeinden, Vereine und Schulen ist „Hui statt Pfui“ mittlerweile ein fixer Bestandteil des Frühjahrsprogramms.


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