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BRAUNAU. Für die Braunauer Autorin Elma Pandžić standen Ende Juni und Anfang Juli gleich zwei besondere literarische Höhepunkte auf dem Programm. Neben einer Auszeichnung bei einem renommierten Literaturpreis begeisterte sie auch das Publikum bei einer Lesung ihres Romandebüts.

 (Foto: Adnan Ramic)
(Foto: Adnan Ramic)

Beim Hugo-Schanovsky-Literaturpreis wurde Pandžić für ihren Text „Vom kleinen i und dem verfluchten c“ mit dem dritten Platz ausgezeichnet. Der vom Verein Zentrum der zeitgemäßen Initiativen (ZZI) vergebene Literaturpreis widmet sich den Themen Frieden, Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit und erinnert an den Linzer Schriftsteller und Humanisten Hugo Schanovsky.

Nur wenige Tage später stellte die Autorin im Zimt Braunau ihren zweibändigen Debütroman „Emina“ vor. Trotz hochsommerlicher Temperaturen folgten rund 70 Besucher der Einladung. Pandžić las ausgewählte Passagen aus ihrem Werk und gewährte persönliche Einblicke in dessen Entstehung. Dabei sprach sie unter anderem über die Idee zum Roman, ihre Verbindung zu München sowie darüber, wie eigene Lebens- und Berufserfahrungen in die Geschichte eingeflossen sind.

In ihren Texten beschäftigt sich Elma Pandžić immer wieder mit den Themen Heimat, Identität und Zugehörigkeit. Literatur versteht sie als Möglichkeit, Menschen unterschiedlicher Herkunft miteinander zu verbinden und gesellschaftliche Fragen sichtbar zu machen.


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