Zahl der Katholiken im Innviertel geht weiter zurück
INNVIERTEL. Die Zahl der Katholiken ist auch 2025 in allen drei Innviertler Bezirken zurückgegangen. Insgesamt gehören in Braunau, Ried und Schärding mit Jahresbeginn 2026 noch 151.313 Menschen der Katholischen Kirche an. Gleichzeitig verzeichneten die drei Bezirke zusammen 1.876 Kirchenaustritte.

Die meisten Katholiken im Innviertel leben weiterhin im Bezirk Braunau. Mit Stichtag 1. Jänner 2026 waren es 65.247 und damit 1.084 weniger als ein Jahr zuvor. Im Laufe des Jahres 2025 traten 835 Menschen aus der Kirche aus, nach 862 im Jahr 2024. 48 Personen traten im Einzugsgebiet der Kirchenbeitrag-Beratungsstelle Braunau wieder oder neu in die Kirche ein.
Im Bezirk Ried sank die Zahl der Katholiken innerhalb eines Jahres von 43.055 auf 42.447, ein Minus von 608 Personen. Gleichzeitig stiegen hier die Austritte von 542 auf 570. Bei den Wieder- und Neueintritten gab es hingegen eine Zunahme: Ihre Zahl erhöhte sich von 34 auf 51.
Auch im Bezirk Schärding setzte sich der Rückgang fort. Dort gehörten zu Jahresbeginn 2026 noch 43.619 Menschen der Katholischen Kirche an, gegenüber 44.296 ein Jahr zuvor. 471 Personen traten 2025 aus, nahezu gleich viele wie 2024 mit 475. Deutlich zurückgegangen sind die Wieder- und Neueintritte: Nach 45 im Jahr 2024 waren es im Vorjahr 15.
Insgesamt verloren die drei Innviertler Bezirke binnen eines Jahres 2.369 Katholiken. Die Veränderung der Mitgliederzahl ergibt sich allerdings nicht allein aus Ein- und Austritten, sondern unter anderem auch aus Geburten, Todesfällen und Zu- beziehungsweise Wegzügen.
Oberösterreichweit zählte die Diözese Linz Ende 2025 insgesamt 855.045 Katholiken, nach 868.650 im Jahr davor. 12.676 Menschen traten aus der Kirche aus, 898 wieder oder neu ein. Damit blieb die Zahl der Austritte gegenüber 2024 mit damals 12.713 nahezu unverändert.








Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden