Leih-Omas suchen im Bezirk Braunau dringend Verstärkung
BRAUNAU. In Sachen Kinderbetreuung hat sich der Oma-Dienst in den letzten 20 Jahren zu einer willkommenen Alternative für viele Eltern entwickelt. Doch die Leih-Omas werden im Bezirk Braunau immer wieder zu wenig. Daher sucht der Katholische Familienverband dringend Verstärkung.

Leih-Omas sind reife Frauen, die ein- oder zweimal in der Woche stundenweise Kinder bei den Familien zuhause betreuen. Sympathie und Vertrauen sind dafür die Grundvoraussetzung. Dabei entsteht eine Beziehung und Verbundenheit, die oft über mehrere Jahre dauert. Einerseits ist es für die Omas eine sinnvolle Freizeitgestaltung und Bereicherung, andererseits ist auch den Eltern oft geholfen, wenn sie auf eine stundenweise Betreuung zurückgreifen können – besonders in Zeiten, in denen oft beide Elternteile berufstätig sind und auch die Großeltern oft noch im Berufsleben stehen. Die Nachfrage ist groß und Leih-Omas fehlen im Bezirk Braunau an allen Ecken, weiß Katharina Cozzo vom Katholischen Familienverband. Daher werden interessierte Personen derzeit händeringend gesucht.
Der Weg zur Leih-Oma
Der Weg zur Leih-Oma ist nicht schwer. Am Anfang stehen ein eintägiges Basisseminar und ein Kindernotfallkurs am Programm. Danach werden weitere Seminare zur Weiterbildung und Austauschtreffen angeboten. Die Leih-Omas sind beim Trägerverein, dem Katholischen Familienverband, haftpflicht- und unfallversichert und bekommen von der Familie sechs bis acht Euro die Stunde.
Mehr Infos gibt es unter www.omadienst.info, cozzo.omadienst@gmx.net oder 0650/4403658.


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