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MINING/ERING. Das grenzüberschreitende Naturium am Inn hat mit Wirkung zum 1. April den Status als „Staatlich anerkannte Umweltstation“ vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz erhalten. Das Zentrum ist damit die 59. Einrichtung in Bayern, die diesen Titel tragen darf.

Landrat Michael Fahmüller (v.l.), Claudia Schmidt und MdL Martin Wagle freuen sich gemeinsam über die Auszeichnung für das Naturium. Foto: Landratsamt Rottal-Inn

Eine besondere Auszeichnung hat das grenzüberschreitende Naturium am Inn, das Besucher-, Naturschutz- und Umweltbildungszentrum am Europareservat Unterer Inn, erhalten. Vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz wurde der Einrichtung mit Wirkung zum 1. April der Titel als „Staatlich anerkannte Umweltstation“ verliehen.

Das grenzüberschreitende Projekt in Mining auf der österreichischen und Ering auf bayerischer Seite ist damit die 59. Einrichtung in Bayern, der diese Würdigung zuteilwird. Die Grundlage zur Anerkennung als Umweltstation bildet neben zwei Vorprojekten die Erfüllung bestimmter Kriterien, etwa das Vorliegen eines umweltpädagogischen Konzepts. Im Rahmen des Programms „Förderung von Umweltstationen“ unterstützt das Bayerische Umweltministerium die entsprechenden Institutionen jährlich mit 2,4 Millionen Euro.

„Dieser Titel honoriert nicht nur die jahrelange, intensive Arbeit rund um das Naturium, sondern würdigt vor allem auch das herausragende, grenzübergreifende Bildungsangebot“, freut sich Rottal-Inns Landrat Michael Fahmüller. Auch Claudia Schmidt, die künftige Leiterin der Umweltstation, ist stolz auf die Auszeichnung: „Umweltbildung ist ein ganz zentraler Baustein, wenn es darum geht, einen bewussten nachhaltigen Umgang mit der Natur zu fördern. Wir haben zum Ziel, Jung und Alt komplexe globale Zusammenhänge zu vermitteln und ihnen die Auswirkungen des eigenen Handelns auf künftige Generationen zu verdeutlichen.“ Details zum Naturium gibt es online unter www.naturium-am-inn.eu


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