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ST. JOHANN/Ö. Bei der Woche des Zukunftswaldes von 3. bis 11. September geben die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) einen Einblick in den Wald von morgen. Spezialführungen dazu gibt es auch in St. Johann.

Bei den Führungen wird gezeigt, wie der Wald in 100 Jahren aussehen könnte. (Foto: ÖBf-Achriv/Wolfgang Simlinger www.simi.at)

Wie sieht Österreichs Wald in hundert Jahren aus? Diese und viele andere Fragen werden in der Woche beantwortet. In ganz Österreich gibt es dazu 25 kostenlose Spezialführungen.

Wetterextreme wie Stürme und Trockenheit sowie der Borkenkäfer setzen den Wäldern immer stärker zu. Daher entwickelten die Forstreviere neue Strategien, um die Wälder bis zum Jahr 2100 Schritt für Schritt klimafit zu machen, berichtet der ÖBf-Vorstand Rudolf Freidhager. „Denn schließlich ist der Wald selbst auch unser bester Klimaschützer“, betont er.

Vielfältige Baumarten

Künftig sollen die Wälder bunt und vielfältig werden. Die Baumarten werden erweitert und von Natur aus in den Regionen nachwachsen. In Oberösterreich werden Baumarten wie Douglasien, Eichen, Tannen oder Buchen die Fichte ersetzen, so die Experten.

Der Wald in 100 Jahren

In den rund dreistündigen Führungen wird anschaulich gezeigt, welche Schäden die Klimakrise bereits jetzt anrichtet. Und die Teilnehmer besuchen einen Wald, wie er im Jahr 2100 typisch für die Region aussehen wird. Zum Schluss werden symbolisch klimafitte Jungbäume wie Weiß-Tannen, Eichen oder seltene Baumarten für den Wald der Zukunft gepflanzt. Eine kleine Jause sorgt für einen gemütlichen Ausklang.

Infos zum Kobernaußerwald

Eine Führung im Bezirk Braunau gibt es am Freitag, 3. September (Beginn 14 Uhr), und Samstag, 4. September (Beginn 10 Uhr), in St. Johann im Kobernaußerwald. Es wird empfohlen, auf festes Schuhwerk und eine wetterfeste Kleidung zu achten.

Die Führungen finden unter Einhaltung der 3G-Regel (geimpft, getestet oder genesen) statt. Eine Anmeldung ist unter www.wald-der-zukunft.at möglich.


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