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LENGAU. Beim „InsektenCheck“ in Lengau können die Teilnehmer an drei Terminen herausfinden, wie es um die Insektenwelt der Region bestellt ist.

In Lengau ist unter anderem der Randring-Perlmutterfalter beheimatet. (Foto: Elisabeth Klammler)
In Lengau ist unter anderem der Randring-Perlmutterfalter beheimatet. (Foto: Elisabeth Klammler)

Ist das Insektensterben bereits im Gange oder finden Sechsbeiner doch noch Insektenparadiese? Das zeigt der InsektenCheck in Lengau.

Laien können dabei vor Ort erleben, wie sich die Bewirtschaftung von Flächen auf die Insektenvielfalt auswirkt. Dazu wurde ein Insektenschaukasten entwickelt, mit dem die Teilnehmer sehen können, wie viele Insekten auf einer Fläche leben und welche Insektengruppen vorkommen. Dadurch können auch häufig und kaum gemähte Flächen verglichen werden, was durchaus spannend sein kann.

Außerdem macht der InsektenCheck sichtbar, wo sich Insekten wohl fühlen und wo nicht. Im Gespräch wird erarbeitet, welche Lebensräume Insekten benötigen und wie man diesen bereitstellen kann.

Organisiert wurde die Aktion von der Projektgruppe LengAU im Rahmen der Agenda 21-Initiative. Unterstützt werden die Termine vom Bund und von der Europäischen Union.

Termine

Drei Termine stehen zur Auswahl. Am 1. Juli ist der Treffpunkt des InsektenChecks bei der Gasstation beim Staubecken Teichstätt. Am 22. Juli wird die Region beim Geburtenwald erkundet. Am 2. August treffen sich die Teilnehmer in der Schwemmbachstraße 21 in Friedburg. Die Termine dauern jeweils von 14 bis 18 Uhr.

Die Teilnahme ist kostenlos. Mitmachen können alle Naturinteressierten, auch ohne Vorwissen. Für Kinder ist die Veranstaltung aufgrund der Länge eher nicht geeignet. Der Check findet nur bei Schönwetter statt. Es wird daher um eine Anmeldung unter 0699 81850607 oder naturschutzlengau@gmx.at gebeten, um wetterbedingt koordinieren zu können. Weitere Infos gibt es unter www.insektencheck.at


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