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HOCHBURG-ACH. Das Historienspiel in der Pfarrkirche Hochburg geht dem Ursprung des Weihnachtsliedes „Stille Nacht“ und seinem Schöpfer Franz Xaver Gruber nach. Komplementiert werden die Aufführungen vom traditionellen Handwerksmarkt.

In Hochburg wurde Franz Xaver Gruber geboren. (Foto: Franz Xaver Gruber Gemeinschaft)
In Hochburg wurde Franz Xaver Gruber geboren. (Foto: Franz Xaver Gruber Gemeinschaft)

Die Besucher werden beim Historienspiel in jene Zeit zurückversetzt, in der das weltbekannte Lied entstand. Erzählt wird unter anderem von der Kindheit des Komponisten, der in Hochburg geboren wurde, bis hin zur Komposition und Erstaufführung des Liedes in Oberndorf. Von dort verbreitete es sich in der ganzen Welt.

Gruber schuf das Werk gemeinsam mit Josef Mohr. Die Namen der Schöpfer gerieten allerdings zunächst in Vergessenheit. Eines Tages allerdings beauftragte der Hofmusikrat des Stiftes St. Peter in Salzburg seinen Sekretär, herauszufinden, wer das Lied komponiert hatte. Damit beginnt das Historienspiel. Der Zuhörer wird mit auf die Reise des Lieds genommen, das zunächst sogar Mozart und Beethoven zugeschrieben wurde. Verkörpert werden die Figuren von Laiendarsteller aus Hochburg-Ach, die viel Herzblut in das Stück einfließen lassen. Der Halsbacher Regisseur und Autor Martin Winkelbauer hauchte dem Stück Leben ein. Wegen des regen Zuspruches wird das Historienspiel jedes Jahr am dritten Adventwochenende aufgeführt. Heuer sind die Spieltermine am 9., 10. und 11. Dezember.

Traditioneller Handwerksmarkt

Zusätzlich zum Historienspiel gibt es in Hochburg auch einen Handwerksmarkt. Er öffnet jeweils eine Stunde vor Spielbeginn des Historienspiels und will seine Besucher mit der Schönheit der Vorweihnachtszeit inspirieren. Im Garten des Franz Xaver Gruber Gedächtnishauses und am stimmungsvollen Marktplatz daneben lässt der Markt alte Handwerkstechniken wieder aufleben, die in Hochburg üblich waren, als das weltbekannte Lied entstanden ist. Außerdem werden Handarbeiten heimischer Künstler verkauft. Und auch im Gedächtnishaus hält das Leben an diesem Adventwochenende wieder Einzug. An allen Ecken und Enden wird gekocht und gebacken, gewebt und gesponnen und auch musiziert und gesungen. Und wenn Geschichten vorgelesen werden, wird es ganz heimelig und „stad“. Weitere Informationen gibt es unter fxgruber.at


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