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BRAUNAU. Das Krankenhaus Braunau nimmt als zertifiziertes Brustgesundheitszentrum aktiv am „Brustkrebsmonat Oktober“ teil, informiert zu Früherkennungsmöglichkeiten und bietet dazu bis Ende des Monats einen Infostand im Eingangsbereich an.

Das Team des Brustgesundheitszentrums am Krankenhaus Braunau: Ingrid Asbeck (Breast Care Nurse, v. l.), Tanja John (Gynäkologin) und Ursula Sperl (Breast Care Nurse), am Infostand im Eingangsbereich (Foto: Krankenhaus Braunau)

„Wir möchten mit diesem Infostand dazu beitragen, Bewusstsein für die Brustkrebsvorsorge zu schaffen“, sagt Primar Gottfried Hasenöhrl, der Abteilungsleiter der Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus. So beantwortet das Spital beispielsweise Fragen wie: Was können Frauen, aber auch Männer selbst zur Früherkennung beitragen? Was kann jeder für die eigene Gesundheit zur Vorsorge tun? Welche Schritte sind zu tätigen, wenn doch ein auffälliger Befund vorliegt?

Seit 1985 veranstaltet die American Cancer Society den Brustkrebsmonat. Denn die Krebserkrankung ist häufig: Jede achte Frau erkrankt in ihrem Leben an Brustkrebs. In Österreich sind davon circa 5.300 Frauen im Jahr betroffen. Auch 80 bis 90 Männer erhalten österreichweit pro Jahr die Diagnose Brustkrebs.

Heilungschancen bei fast 90 Prozent

Je eher der Krebs erkannt wird, umso besser kann er behandelt werden. Inzwischen liegen die Heilungschancen bei fast 90 Prozent. Es nehmen allerdings nur etwa 45 Prozent der Frauen im Alter zwischen 45 und 69 aktiv am österreichischen Früherkennungsprogramm teil.

Eine Selbstuntersuchung der Brust wird bereits ab dem 20. Lebensjahr empfohlen. Denn wegen der Dichte des Brustdrüsengewebes in jungen Jahren können bildgebende Verfahren oft nur schwer angewendet werden. Werden auffällige Veränderungen der Brust bei einer Selbstuntersuchung erkannt, sollten Betroffene zum Arzt des Vertrauens gehen, damit weitere diagnostische Schritte in die Wege geleitet werden.


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