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Ausgesetzte Tiere schon vor Ostern: Pfotenhilfe warnt vor unüberlegten Geschenken

Sabrina Antlinger, 31.03.2026 15:28

LOCHEN/MUNDERFING/BÜRMOOS. Noch vor den Osterfeiertagen schlagen Tierschützer Alarm: Am Tierschutzhof Pfotenhilfe wurden bereits erste ausgesetzte Tiere abgegeben. Ein allein aufgefundenes Kaninchen aus Bürmoos sowie drei herrenlose Hühner aus Munderfing konnten in Sicherheit gebracht werden.

Die drei Hühner wurden in Munderfing gefunden. (Foto: Pfotenhilfe)
  1 / 2   Die drei Hühner wurden in Munderfing gefunden. (Foto: Pfotenhilfe)

Für Pfotenhilfe-Chefin Johanna Stadler ist die Ursache klar: „Ich befürchte, dass es sich bei den Tieren um inzwischen ungewollte Geschenke handelt, an denen man das Interesse verloren hatte.“ Gerade rund um Ostern warnt die Pfotenhilfe eindringlich davor, Tiere als spontane Geschenke anzuschaffen. Ein Haustier bedeute Verantwortung und müsse gut überlegt in die Familie aufgenommen werden.

Besonders problematisch sei, dass viele Tierhalter erst Monate später – häufig vor den Sommerferien – merken, dass sie die Betreuung unterschätzt haben. Dann landen die Tiere oft in Tierheimen oder werden im schlimmsten Fall ausgesetzt. Statt lebender Tiere empfiehlt die Pfotenhilfe Alternativen wie Gutscheine für einen Tierheimbesuch, Fachbücher oder Stofftiere.

Zudem weist die Organisation darauf hin, dass die Käfighaltung von Kaninchen und Hühnern in Österreich gesetzlich verboten ist – auch im privaten Bereich. Die aktuellen Fälle zeigen einmal mehr, wie wichtig Aufklärung und verantwortungsbewusster Umgang mit Tieren sind.


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