Telemedizin bei Herzschrittmachern und Defibrillatoren am Krankenhaus Braunau erfolgreich weiterentwickelt
BRAUNAU. Das Braunauer Spital baut die telemedizinische Betreuung von Patienten mit Herzschrittmachern und Defibrillatoren weiter aus. Ziel ist es, die medizinische Sicherheit zu erhöhen und gleichzeitig die Zahl der notwendigen Ambulanzbesuche zu reduzieren.

Die telemedizinische Betreuung von Patienten mit Herzschrittmacher oder Defibrillator wurde bereits in den vergangenen Jahren erfolgreich eingeführt und wird nun schrittweise immer mehr erweitert. In den vergangenen Monaten wurde zusätzlich die IT-Unterstützung optimiert.
Moderne Herzschrittmacher und Defibrillatoren übermitteln wichtige Daten wie Herzrhythmus, Gerätefunktion und mögliche Auffälligkeiten direkt an das betreuende Fachpersonal. „Die regelmäßige Kontrolle erfolgt im Hintergrund digital, wodurch viele persönliche Ambulanztermine nicht mehr notwendig sind“, erklärt Primar Johann Auer, Leiter der Abteilung für Innere Medizin I mit Kardiologie.
Eine zentrale Rolle übernimmt dabei speziell geschultes Pflegepersonal, das die eingehenden Daten überwacht und bei Auffälligkeiten gemeinsam mit den Ärzten weitere Schritte einleitet. „Für die Patienten kann das mehr Sicherheit und weniger Wege bedeuten“, sagt Pflegedirektorin Gerlinde Bermannschlager. Besonders ältere Menschen und Berufstätige profitieren davon, da persönliche Kontrolltermine seltener erforderlich sind und dennoch eine engmaschige und zuverlässige Kontrolle erfolgt. Das Angebot soll künftig weiter ausgebaut werden.


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