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Sportvereine fordern rasch Klarheit und Sofort-Hilfe-Fonds

Sabrina Reiter, 02.05.2020 10:42

INNVIERTEL. Mit Ungeduld warten derzeit viele Sportvereine im Innviertel auf konkrete Ansagen der Bundesregierung. Der ASKÖ Innviertel fordert nun rasche Aufklärung und finanzielle Unterstützung.

Foto: ASKÖ
Foto: ASKÖ

„Die Einnahmenausfälle im Sport gehen jetzt wirklich auf die Substanz – keine Eintrittsgelder, keine Veranstaltungen, Ausfälle von Sponsoring. Das ist eine Mischung, die den Ehrenamtlichen Sport ins Wanken bringt. Deswegen brauchen die Vereine jetzt rasch einen Sofort-Hilfe-Fonds und keine Ankündigungen“, verdeutlicht die Innviertlerin Anita Rackaseder, Landesgeschäftsführerin der ASKÖ OÖ, ihre Forderung an Sportminister Werner Kogler.

Wegfall von Veranstaltungseinnahmen

Auch im Innviertel sind die Vereine von den Maßnahmen stark betroffen, wie zum Beispiel der ATSV Ranshofen mit Obmann Thomas Fellner: „Mit dem Wegfall der restlichen Frühjahrssaison im Fußball verlieren wir ordentlich Eintrittsgelder. Mit dem Veranstaltungsverbot fehlen uns wichtige Einnahmen von unseren bereits geplanten Veranstaltungen. Auf der anderen Seite haben wir aber unsere Fixkosten mit unserer ATSV Sportanlage.“ Vor allem viele kleine Vereine beklagen würden schon jetzt Verluste von mehreren Tausend Euro beklagen, meint Rackaseder: „Die größeren verlieren teilweise mehr als 150.000 Euro bis zum Herbst.“

Unterstützungfonds nur ein Anfang

Gemeinsam mit ASKÖ Innviertel Vizepräsidentin Erika Pendelin, ebenfalls Innviertlerin, kritisiert sie, dass der zugesagte Unterstützungsfonds vom Land Oberösterreich mit 2,5 Millionen Euro gedeckelt wurde: „Dieser Fonds kann nur ein Anfang sein. Wenn man sich die Summen der Einnahmen-Ausfälle ansieht, ist rasch klar, dass das Geld nicht reichen wird. Wenn man den Breitensport erhalten will, brauchen wir wesentlich mehr Geld.“ Psychosoziale AuswirkungenDie psychosozialen Auswirkungen der Isolation würden erst in ein paar Monaten sichtbar werden, daher seien die Sportvereine nach den Lockerungen umso mehr gefordert und müssen funktionieren, um einen Ausgleich zu schaffen, betont Rackaseder abschließend.


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