Einmal Meister, einmal Blech
BRAUNAU. Die Braunauer Spitzenvolleyballerin Eva Freiberger konnte mit dem ASKÖ Linz-Steg den Hallen-Staatsmeistertitel feiern. Zurück auf dem Sand holt reichte es mit ihrer neuen Partnerin Steffi Wiesmeyr zu einem soliden vierten Platz beim Turnier in Podersdorf.

Die gebürtige Braunauerin Eva Freiberger schnürte wieder ihre Hallenschuhe und entstaubte ihre Knieschoner, denn nach vier Jahren Hallenvolleyball-Abstinenz ging sie für den ASKÖ Linz-Steg fürs Playoff zurück in die Halle. In der heißen Phase der Hallenvolleyball Finalserie gegen Sokol Post musste Freiberger allerdings eine schwere Gehörgangs-Entzündung hinnehmen und fiel zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt für Training und Spiele über eine Woche aus. In der heißen Phase der Best-of-Five Serie stand es nun 2:1 für Linz-Steg, nach zwei soliden Siegen wurde ein Titelgewinn „zu Hause“ in der Sporthalle Kleinmünchen verpasst und Sokol Post nahm Fahrt auf. In Spiel 4 in Wien kämpften die beiden Teams auf Augenhöhe, lange und spektakuläre Ballwechsel, knappe Satzgewinne auf beiden Seiten und am Ende musste ein entscheidender fünfter Satz her.
Freiberger wurde im dritten Satz eingewechselt und konnte unter anderem mit starkem Service im fünften Satz ihre Routine ausspielen und einen entscheidenden Beitrag zum 3:2 Sieg und somit dem Staatsmeisterschafts-Gewinn beitragen. „Ich bin froh, dass wir am Ende die Oberhand behalten konnten und ich dem Team helfen konnte, es war ein hartes Stück Arbeit, aber umso schöner ist es am Ende der Staatsmeisterschafts-Titel, ich freu mich sehr Teil von diesem Team gewesen zu sein.“, so Eva Freiberger.
Platz vier bei Turnier mit Neo-Partnerin
Nur einen Tag später gings für Freiberger bereits weiter zum ersten Beachvolleyball-Tourstopp der Saison: zum PRO80 Turnier nach Podersdorf. Beim ersten gemeinsamen Turnier mit Neo-Partnerin Steffi Wiesmeyr konnten sich die Oberösterreicherinnen Eva Freiberger einen soliden 4.Platz erspielen. Trotz schwieriger Windbedingungen setzten sich die OÖ-Girls gegen das routinierte Duo Janka/Preiml in zwei Sätzen durch, dank eines Freiloses in der ersten Runde hieß dies den Gruppensieg und somit den direkten Einzug ins Viertelfinale, wo das Interimsduo Mayr/Kaschnig wartete. Durch solides Sideout und tollen Abwehraktionen konnte sich Eva Freiberger selbst ein Geburtstagsgeschenk machen und sich das Halbfinale erspielen. Im Halbfinale meinte es das Losglück allerdings nicht allzu gut mit Freiberger/Wiesmeyr, denn der Gegner war niemand geringerer als das erfahrene Worldtour Duo aus der Ukraine Davidova/Lunina. Eva und Steffi starteten stark in den ersten Satz, mussten sich am Ende aber doch noch 2:0 geschlagen geben.
Das Spiel um Platz 3 wurde zu einem Beachvolleyball-Krimi. Lange Ballwechsel und hart umkämpfte Punkte prägten das Spiel. Nach drei Sätzen mussten die Freiberger/Wiesmeyr allerdings den Strapazen der Vorwoche Tribut zollen und sich knapp 1:2 geschlagen geben. Somit blieb „nur“ Blech für die Beiden. „Auch wenn uns am Ende etwas die Konstanz und Puste gefehlt hat, hats viel Spaß gemacht zu spielen, denn wir konnten bereits einiges aus unseren Trainings umsetzen und daran werden wir jetzt weiterarbeiten.“, so eine erschöpfte, aber zufriedene Eva Freiberger.


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