
BURGHAUSEN. Nach einem guten ersten Quartal hebt der Wacker Konzern seine Umsatzprognose noch einmal an. Im Gesamtjahr soll dieser um etwa zehn Prozent steigen. Mit 1,33 Milliarden Euro lag der Konzernumsatz von Wacker im ersten Quartal des Jahres um 15 Prozent über dem Vorjahr und 12 Prozent über dem Vorquartal. Ein wesentlicher Grund für dieses Plus seien höhere Absatzmengen als vor einem Jahr, besonders bei Solarsilicium und Halbleiterwafer, berichtet Wacker. Darüber hinaus hätten günstige Währungseffekte aus dem schwachen Euro zum Umsatzwachstum beigetragen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBIDTA) belief sich von Jänner bis März auf 267 Millionen Euro. Das sind um sechs Prozent weniger als im Vorjahr. Der wesentliche Grund für diesen Rückgang sei ein Sondereffekt aus dem Vorjahr, wie der Konzern erklärt. Bereinigt um diese Sondereffekte ist das EBITDA gegenüber dem Vorjahr um rund 53 Prozent gewachsen. Ausblick auf 2015 Seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2015 hat Wacker leicht angehoben. Das Unternehmen rechnet beim Konzernumsatz nun mit einem Plus von zehn Prozent. Das EBITDA soll auf vergleichbarer Basis, also ohne Berücksichtigung von Sondererträgen leicht steigen. Der Konzernjahresüberschuss wird voraussichtlich geringer sein als vor einem Jahr. Der Grund dafür ist, dass der Konzern mit geringeren Sondererträgen rechnet. “Wacker ist im ersten Quartal gut in das neue Geschäftsjahr gestartet“, sagte Konzernchef Rudi Staudigl bei einer Pressekonferenz in München. „Alle unsere Geschäftsbereiche haben ihren Umsatz zweistellig gesteigert. Die Nachfrage nach unseren Produkten ist weltweit groß. Der gute Auftakt stimmt uns optimistisch, dass sich unser operatives Geschäft im Verlauf des Jahres weiter positiv entwickeln wird.“


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