Braunauer im Landtag: Weinberger, Schießl, Ratt und Rippl. Weilbuchner muss warten.
Braunau/Linz. Heute, Freitag 23. Oktober, findet die konstituierende Sitzung des Oberösterreichischen Landtages statt. Vier Vertreter aus dem Bezirk Braunau schaffen den Sprung ins Landesparlament.

Spätestens mit der konstituierenden Sitzung ist klar, wer das Innviertel im Landtag vertritt. Bei der ÖVP hatten sich Johann Hingsamer (Bezirk Schärding) und Alfred Frauscher (Bezirk Ried) die ersten beiden Mandate bereits gesichert. Dritter im Bunde hätte aufgrund der Zahl der Vorzugstimmen der Burgkirchner Gerald Weilbuchner werden sollen. Eine Alkofahrt nach der Wahlparty mit 1,64 Promille wurde dem 24-Jährigen jedoch zum Verhängnis. Die am Donnerstag bekanntgegebene Kompromisslösung: Der Altheimer Franz Weinberger wird noch zwei weitere Jahre im Landtag bleiben und sein Mandat Ende 2017 an Weilbuchner übergeben. „Mein Ziel war es, gemeinsam mit Franz Weinberger in den Landtag einzuziehen. Ich wusste, dass das nur mit vielen Vorzugsstimmen möglich ist. 2126 Personen haben mich direkt gewählt und wollten mich im Landtag sehen“, sagt Weilbuchner nach dieser Entscheidung und bedauert: “Nach den herben Verlusten waren zwei Landtagsmandate für Braunau unrealistisch und mit meinem privaten Fehler habe ich leider auch meiner politischen Karriere einen Dämpfer versetzt.“ Dennoch blickt der Jung-Politiker optimistisch in die Zukunft: “In den nächsten zwei Jahren werde ich viel lernen und Franz Weinberger wird dann sein Mandat geordnet an mich übergeben. Ich schau nach vorne — stehe für Erneuerung und frischen Schwung!“
Bei der FPÖ schaffte neben dem Burgkirchner David Schießl mit dem Mauerkirchner Walter Ratt ein weiterer Braunauer den Einzug in den Landtag. Bei der SPÖ wird Erich Rippl aus Lengau das Innviertel auch weiterhin im Landtag vertreten.


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