Vier-Kirchen-Gemeinde soll neuer Tourismus-Magnet werden
FELDKIRCHEN/OBERES INNVIERTEL. Die Tourismusregion Seelentium hat ein weiteres Mitglied. Feldkirchen will mit seinem neuen Vier-Kirchen-Weg bei den Besuchern punkten.

Seit dem Jahr 2006 besteht der Tourismusverein Seelentium. Mittlerweile vereint dieser 16 Mitgliedsgemeinden aus dem Oberen Innviertel, Salzburg und Bayern. Der jüngste Neuzugang ist Feldkirchen bei Mattighofen. Neben einigen touristischen Attraktionen, die bereits durch Feldkirchen führen, wie der Pilgerweg „Via Nova“, der Marien-Wanderweg oder die Genussradtour der „InnWirtler“, war der neu eröffnete Vier-Kirchen-Weg ein konkreter Auslöser für den Beitritt zu Seelentium.
Künstlerische Beteiligung
Dieser verbindet nicht nur die Kirchen der Gemeinde miteinander: Der Bildhauer und Künstler Peter Semperboni schuf für die vier Rastplätze des rund 19 Kilometer langen Rundwegs eigene Skulpturen. Die schöne Landschaft und die Ausblicke in die Natur vervollständigen das Wandererlebnis. „Wir glauben oft, bei uns gibt es wenig zu sehen. Von den Gästen hören wir aber immer, wie traumhaft schön es bei uns ist, was es alles zu entdecken gibt und wie gut unsere Innviertler Küche ist“, freut sich Bürgermeister Johann Danninger über die Zusammenarbeit: „Über Seelentium werden wir die Möglichkeit haben, unsere kleinen Schätze viel bekannter zu machen.“
Auch Seelentium-Obmann Günter Maislinger ist erfreut über die neue Mitgliedsgemeinde, in der es noch so vieles zu entdecken gäbe. So wurde hier etwa Franz Wasner geboren, der als Entdecker und künstlerischer Leiter der Trapp-Familie für den weltweiten Ruhm von „The Sound of Music“ indirekt mitverantwortlich ist.


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