Regionales Verkehrskonzept: "Alle Gemeinden profitieren davon"
BEZIRK BRAUNAU. Das regionale Verkehrskonzept für das Innviertel ist beschlossene Sache und soll ab 2018 umgesetzt werden. Landtagsabgeordneter David Schießl (FPÖ) sieht darin eine enorme Verbesserung des öffentlichen Verkehrs.

Bereits seit 20 Jahren stehe das regionale Verkehrskonzept für das Innviertel im Verkehrsressort des Landes am Plan, doch umgesetzt wurde es bisher nicht, kritisiert der Burgkirchner Landtagsabgeordnete David Schießl, und das, obwohl das Innviertel die einzige Region in Oberösterreich ohne ein solches ist. Ende 2018 soll sich dieser Umstand endlich ändern. In der letzten Sitzung des Infrastrukturausschusses wurde die Umsetzung des Regionalverkehrskonzepts einstimmig beschlossen.
Ausbau des Busverkehrs
Vor allem der öffentliche Busverkehr im Innviertel soll ausgebaut werden. Natürlich werde auch die Mattigtal miteinbezogen, berichtet Schießl, ebenso wie die Salzburger Lokalbahn. Ziel ist eine bessere Taktung der öffentlichen Verkehrsmittel. Die Kosten für das Land betragen rund 4,6 Millionen Euro, aber auch die Gemeinden werden zur Kasse gebeten. Rund 5,50 Euro sind pro Einwohner fällig. Eine Investition, von der die Gemeinden – auch jene ohne eigene Haltestelle – laut Schießl aber auf jeden Fall profitieren. Das Regionalverkehrskonzept bedeute eine enorme Verbesserung für die Region.
Mehr Mobilität für Senioren
Auch der Seniorensprecher der Freiheitlichen Partei Oberösterreich, Landtagsabgeordneter Walter Ratt aus Mauerkirchen, begrüßt das Regionalverkehrskonzept. Für die ältere Generation bedeute der Ausbau des öffentlichen Verkehrs eine Erhöhung der Mobilität und ein Entgegenkommen derer Bedürfnisse.<


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