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BRAUNAU. Insgesamt 29 Firmen und 50 Privatpersonen im Bezirk wurden letztes Jahr insolvent.

Foto: Wodicka
Foto: Wodicka

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen ist im Bezirk Braunau zurückgegangen. Waren es im Jahr 2015 noch 39 Firmen, die in den Konkurs schlitterten, so waren es im Jahr 2016 insgesamt 29 – rund ein Viertel weniger. Vor allem viele Klein- und Kleinstunternehmen seien davon betroffen, berichtet der Gläubigerschutzverband Creditreform. Die häufigsten Insolvenzursachen sind Managementfehler, sinkende Margen und Preisdruck aufgrund stärkeren Wettbewerbs.

Mehr Privatinsolvenzen

Bei den Privatinsolvenzen im Bezirk Braunau zeigt sich ein anderes Bild. Diese sind im Vergleich zu 2015 im vergangenen Jahr um drei auf 50 leicht angestiegen. Die Hauptursachen sind Arbeitslosigkeit, gescheiterte Selbständigkeit und sorgloser Umgang mit Geld. Die hohe Arbeitslosigkeit verhindert zudem eine rasche Entschuldung der Betroffenen.


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