Rekord: AMAG verkaufte im Jahr 2016 so viel wie noch nie zuvor
BRAUNAU-RANSHOFEN. AMAG legte die Bilanz für das Geschäftsjahr 2016 vor und freut sich über einen Rekordabsatz von mehr als 400.000 Tonnen. Auch die Standorterweiterung „AMAG 2020“ liegt voll im Plan.

Bereits zum sechsten Mal in Folge feiert der Aluminiumbetrieb AMAG Austria Metall AG einen Rekordabsatz. Insgesamt 405.900 Tonnen verkaufte das Unternehmen im letzten Jahr – besonders hoch sei die Nachfrage aus der Transportindustrie gewesen. Auch das Ergebnis nach Ertragssteuern verbesserte sich im Vorjahresvergleich um 14 Prozent, also von 40,5 Millionen auf 46,3 Millionen Euro. Der Umsatz lag mit 906,2 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres. Der erhöhte Absatz konnte Effekte aus dem niedrigeren Aluminiumpreis nahezu kompensieren. Das erfolgreiche Geschäftsjahr unterstreiche laut dem Unternehmen den eingeschlagenen Wachstumskurs am Hauptsitz Ranshofen mit neuen Anlagen und laufenden Produktivitätssteigerungen. „Mit unseren Walzprodukten wachsen wir stärker als der Markt. Wir konnten die Mengen bei Blechen und Platten für die Flugzeugindustrie um 24 Prozent sowie bei Bändern für die Verpackungsindustrie um 13 Prozent steigern“, geht der Vorstandsvorsitzende Helmut Wieser ins Detail, „mit dem Megatrend zum Leichtbau im Automobilbau hat der Einsatz von Aluminium ausgezeichnete Wachstumspotenziale. Hier erzielten wir mit unseren Walzprodukten eine Mengensteigerung von 44 Prozent.“
Rekordinvestition
Eine Rekordsumme verzeichnete die AMAG 2016 auch in Sachen Investition. Rund 201,3 Millionen Euro investierte das Unternehmen in seinen Wachstumskurs, alleine 165 Millionen Euro davon entfielen auf die Standorterweiterung in Ranshofen. Im Juni 2017 soll mit der Inbetriebnahme des neuen Kaltwalzwerkes die zweite Stufe des Werksausbaus abgeschlossen werden. Damit stehen rund 450 neue Arbeitsplätze zur Verfügung.


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