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BRAUNAU. Die Administration der Vereinigten Staaten entschied sich dazu, zehn Prozent Strafzölle auf Importe von Aluminiumprodukten in die USA einzuführen. Die negativen Auswirkungen dieser neuen Regelung spüren die Braunauer Aluminium-Betriebe.

Foto: AMAG
Foto: AMAG

Für Aluminium-Produkte, die in die Vereinigten Staaten importiert werden, sind in Zukunft zehn Prozent Strafzölle zu bezahlen. Das gab Präsident Donald Trump bekannt und will durch diese Maßnahme die Aluminium-Industrie in den USA wieder ankurbeln. Mexiko und Kanada sind von dieser Regelung vorerst noch ausgenommen.

Negative Auswirkungen für Betriebe im Bezirk

Doch der Beschluss kann sich auch für Aluminium-Betriebe aus dem Bezirk Braunau negativ auswirken. „Die USA sind seit vielen Jahren ein wichtiger Absatzmarkt für unsere Produkte. Wir haben die Entscheidung der US-Administration zur Kenntnis zu nehmen, welche sich auf das diesjährige Geschäftsergebnis der AMAG im mittleren einstelligen Millionen-Euro-Bereich auswirken wird“, sagt Helmut Wieser, Geschäftsführer der AMAG Austria Metall AG. Für den Import von AMAG-Produkten erwartet Wieser vorerst keine Probleme, jedoch seien die Reaktionen der Handelspartner in den USA zu beobachten und abzuwarten.

Zusammenarbeit statt Strafzölle

 “Strafzölle zwischen Regionen, die einen fairen Handel betreiben – wie USA und EU –, sind meiner Meinung nach der falsche Weg und schaden beiden Seiten“, meint Geschäftsführer Rob van Gils von der Hammerer Aluminium Industries Holding GmbH, der das Unternehmen von den Zollaufschlägen nur wenig betroffen sieht. Stattdessen wünscht er sich eine Zusammenarbeit von Europa und den USA, um sich gegen Handelsströme zu wehren, die gegen marktwirtschaftliche Prinzipien verstoßen und etwa unfairen Handel betreiben.


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