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BRAUNAU. Ostern fällt mit dem 1. April heuer sehr früh. Für Eierproduzenten ist dies eine große Herausforderung, bis dahin genügend Ostereier für die Konsumenten zu produzieren.

Foto: Weihbold
Foto: Weihbold

Rund 100 Eierproduzenten, die mehr als 350 Legehühner halten, gibt es im Bezirk Braunau. Derzeit laufen die Betriebe auf Hochtouren. Steht doch Ostern vor der Tür – die wirtschaftlich wohl bedeutendste Zeit für Eierproduzenten, Färbereien und Packstellen.

Zwölf Millionen verzerrte Eier

Alleine in Oberösterreich werden jedes Jahr rund um die Feiertage zwölf Millionen Eier verzehrt, der Großteil davon wird bereits fertig gekocht und gefärbt gekauft. Wegen des frühen Ostertermins stehen die heimischen Eierproduzenten heuer jedoch ganz schön unter Zeitdruck. „Die Marktexperten gehen davon aus, dass dennoch die benötigten Mengen aus heimischer Erzeugung bereitgestellt werden können, wenn auch hin und wieder mit erheblichen Anstrengungen“, erklärt Franz Reisecker, Präsident der Landwirtschaftskammer Oberösterreich.

Heimische Ostereier sind gefragt

Ostereier aus dem Ausland kommen für viele Konsumenten in Österreich nicht in Frage. „Die Verbraucher erwarten in Österreich nicht nur das Verbot der Produktion von Käfigeiern, sondern auch ein Verbot des Importes und der Verwendung von Käfigeiern aus dem Ausland. Das zeigen uns Umfragen und auch zahlreiche Gespräche mit Konsumenten“, betont Reisecker.

Fehlende Kennzeichnung bei Produkten

Beim Kauf von Schaleneiern tut sich der Konsument leicht, festzustellen, woher sie kommen: Hier gibt es eine entsprechende Kennzeichnung. Diese fehlt bei verarbeiteten Produkten jedoch komplett. Die heimischen Eierproduzenten fordern daher auch hier eine entsprechende Transparenz hinsichtlich Herkunft und Haltungsform.


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