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BRAUNAU. Obwohl der Aluminiummarkt derzeit starken Preisschwankungen unterliegt, konnte die AMAG ihren Umsatz im ersten Quartal 2018 steigern.

Trotz der Preisschwankungen am Aluminiummarkt konnte die AMAG im ersten Quartal 2018 ihren Umsatz steigern. Foto: Wodicka

Die AMAG Austria Metall AG startete erfolgreich in das Jahr 2018. Bei der Präsentation der ersten Quartalszahlen gab das Unternehmen ein Umsatzwachstum von zwei Prozent auf 263,2 Millionen Euro bekannt, das durch den erhöhten Aluminiumpreis erreicht werden konnte.

Der Absatz der AMAG-Gruppe lag jedoch aufgrund der geplanten Modernisierungsaktivitäten im Segment Gießen mit 101.000 Tonnen um rund sechs Prozent unter dem Vorjahresniveau. Mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 38,9 Millionen Euro wurde das zweithöchste operative Ergebnis in einem ersten Quartal seit Börsengang erzielt.

Steigende Nachfrage trotz Preisschwankungen

Das Marktforschungsinstitut CRU hat in einer Analyse für das aktuelle Jahr die Wachstumsprognose für die Nachfrage nach Primäraluminium und Aluminiumwalzprodukten auf knapp fünf Prozent erhöht. Diese Prognose stellt eine gute Grundlage für das weitere Wachstum der AMAG am Standort Ranshofen. Der Aluminiummarkt unterliegt jedoch starken Preisschwankungen, die unter anderem zurückzuführen sind auf die Diskussionen um die US-Importzölle für Aluminium sowie der von brasilianischen Behörden angeordneten Produktionskürzung der weltweit größten Tonerde-Raffinerie.


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