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ERING/MINING. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird in Ering und Mining groß geschrieben. Mit einem Budget von 1,5 Millionen Euro soll das Europareservat Unterer Inn für Besucher noch erlebbarer gestaltet werden.

Ein Teil des Projektes ist die Neugestaltung des Infozentrums in Ering. Foto: Andrea Bruckmeier
Ein Teil des Projektes ist die Neugestaltung des Infozentrums in Ering. Foto: Andrea Bruckmeier

Im Zuge eines grenzüberschreitenden Projektes arbeiten die Gemeinden Ering und Mining eng zusammen, um die Bedeutung des Europareservats Unterer Inn hervorzuheben. Zum einen soll das Infozentrum in Ering umgestaltet und erneuert werden, um weiterhin als attraktive Anlaufstelle für Besucher zu dienen, die sich hier über die Besonderheiten des Naturraums informieren können. Zum anderen soll ein Hausboot ganzjährige und wechselnde Ausstellungen ermöglichen und eine direkte Verbindung zum Lebensraum Inn herstellen.

Schutzgebiet den Besuchern näher bringen

Die Burg Frauenstein lockt nicht nur mit einer einzigartigen Aussicht über den Stausee, sondern es soll im dritten Stock ebenfalls eine neue Ausstellung entstehen. Entlang des Inns sind Beobachtungsstationen eingeplant. „Durch die Schaffung von Naturbeobachtungsplätzen im Nahbereich der Radwege werden dem Besucher neue Perspektiven des Lebensraums Auwald aufgezeigt. Nur wenige Schritte vom Radweg entfernt öffnen sich dem Besucher völlig neue Einblicke und das Schöne daran: Durch den Wechsel der Jahreszeit ändern sich diese Einblicke auch ständig“, sagt Günter Hasiweder, Bürgermeister von Mining.

1,5 Millionen Euro für Umsetzung

Unterstützt wird das Projekt durch Mittel aus dem Interreg-Programm Österreich-Bayern, ein EU-Förderprogramm zur Unterstützung grenzüberschreitender Kooperationen. Für die Umsetzung des Projektes stehen insgesamt 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.


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