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ERING/MINING. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird im Europareservat Unterer Inn groß geschrieben. Das Gebiet soll für Besucher noch attraktiver gestaltet werden. Durch eine Befragung können sich Bürger mit ihren Anregungen beteiligen.

Damit der Naturraum Unterer Inn für Besucher noch attraktiver wird, können sich Bürger an der Gestaltung von Ausstellungen beteiligen. Grafik: Landratsamt Rottal-Inn

Neue Ausstellungen im Europareservat Unterer Inn sind geplant, um die Bedeutung dieses wertvollen Naturraums hervorzuheben. Finanziert wird das Großprojekt durch Mittel aus dem Interreg-Programm Österreich-Bayern. Dabei handelt es sich um ein EU-Förderprogramm zur Unterstützung grenzüberschreitender Kooperationen. Für die Umsetzung stehen insgesamt 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Planungen bereits begonnen

Zum einen soll das Infozentrum in Ering umgestaltet und erneuert werden, um weiterhin als attraktive Anlaufstelle für Besucher zu dienen. Ein Hausboot soll zusätzlich ganzjährige und wechselnde Ausstellungen ermöglichen. Auch auf der Burg Frauenstein in Mining soll eine neue Ausstellung entstehen. „Ich freue mich, im Zuge dieses grenzübergreifenden Projektes dazu beizutragen, den Wert und die Vielfalt der Natur an diesem Standort – der den Inn und seine Schutzgebiete als verbindendes Element hat – für Besucher greifbarer zu machen“, sagt Projektmanagerin Martina Blaurock.

Bürger können mitplanen

Für die Umsetzung des Projektes hat sich der Landkreis Rottal-Inn dazu entschlossen, eine Bürgerbefragung durchzuführen. Noch bis Mitte September sind im Infozentrum Ering sowie auf der Burg Frauenstein „Wunschkisten“ zu finden, damit die Bürger ihre Anregungen zur Gestaltung der Ausstellungen mitteilen können. Der Fragebogen kann auch online auf lpv.rottal-inn.de abgerufen werden.


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