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UTTENDORF. Das neue Arbeitszeitgesetz schafft endlich mehr Chancengleichheit. Jetzt können auch kleine und mittlere Betriebe besser auf individuelle Wünsche der Mitarbeiter eingehen, freut sich WKO-Obmann Klemens Steidl.

WKO Braunau-Obmann Klemens Steidl (re.), Unternehmer Fritz Krotzer (li.) und Miloje Kostic freuen sich über flexible Arbeitszeiten. Foto: Hatheuer

Es ist eine beeindruckende Erfolgsgeschichte, die Fritz Krotzer seit der Gründung seines Ein-Mann-Planungsbüros im Tischlereibereich im Jahr 1988 hingelegt hat. Heute ist Krotzer mit 15 Mitarbeitern ein gefragter Zuliefer-Partner in der CNC-Fertigung. Jene rund 3.500 Türen und Tore die jährlich mit Zier- und Designteilen aus Aluminium, Kunststoff, Holz und Verbundwerkstoffen ausgestattet werden, sind auch in Deutschland, Frankreich oder Schweden gefragt. Da sein Unternehmen vorwiegend als Zulieferer in der Lohnfertigung für Industriebetriebe tätig ist, begrüßt Fritz Krotzer die Flexibilisierung der Arbeitszeit: „Das war ein längst überfälliger Schritt zur Chancengleichheit. Während viele unsere Industriekunden über Kollektivverträge längst flexible Arbeitszeitmodelle haben, war uns das bisher nicht erlaubt.“ Jetzt kann die Arbeitszeit der Krotzer-Mitarbeiter endlich an die Produktionszyklen der Kunden angepasst werden. Da diese österreichweit ausliefern, verringert das den Zeitdruck enorm.

Wichtig sei die Arbeitszeitflexibilisierung aber auch im Wettbewerb um Mitarbeiter, unterstreicht Krotzer im Gespräch mit Klemens Steidl, Obmann der WKO Braunau. „Mit dem neuen Gesetz können auch KMU wie Krotzer endlich auf individuelle Wünsche der Mitarbeiter eingehen. So werden auch längere Freizeitblöcke möglich“, sagt Steidl. Die Planung für eine freiwillige Vier-Tage-Woche beginnt gerade. „Die WKO wird weiterhin alles unternehmen, damit unsere Betriebe unter modernen Rahmenbedingungen arbeiten können“, betont Steidl.

Mehr Infos zur WKO Braunau gibt's hier.


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