EU-Gemeinderat: "Die Wahlberechtigten bestimmen, wohin die Reise in Europa geht"
BEZIRK BRAUNAU. In vielen Gemeinden des Bezirks gibt es Gemeindevertreter, die als sogenannte EU-Gemeinderäte ihre Bürger informieren. So auch Bürgermeistersprecher Franz Zehentner aus Kirchberg.

Tips: Warum sind Sie EU-Gemeinderat geworden?
Franz Zehentner: Ich habe mich entschieden, in meiner Gemeinde EU-Gemeinderat zu werden, weil zum einen damals das Interesse an dieser Funktion nicht sehr groß war und zum anderen ich der Meinung war und jetzt auch noch bin, dass eine Vernetzung der EU bis hinunter zu den Gemeinden sehr wichtig und richtig ist.
Tips: Was sind dabei Ihre Aufgaben und Funktionen?
Zehentner: Als EU-Gemeinderat nehme ich an vielen Aktivitäten teil, die uns angeboten werden. Ich erfahre dadurch immer wieder wichtige Neuigkeiten, die auch für die Gemeinden oft von Interesse sind.
Tips: Warum sollten die Bürger an der EU-Wahl teilnehmen?
Zehentner: Alle Wahlberechtigten sollten an allen Wahlen teilnehmen, selbstverständlich auch an der EU-Wahl in Österreich am 26. Mai 2019. Die Wahlberechtigten bestimmen, wohin die Reise in den nächsten Jahren in Europa gehen wird.
Tips: Wie sehen Sie die Zukunft der EU? Was muss sich ändern?
Zehentner: Für mich ist die wichtigste Aufgabe in der EU, den Frieden zu erhalten, trotz aller Fehler und Schwächen im EU-System. Wir haben eine sehr lange Zeit des Friedens hinter uns. Und das ist das Hauptverdienst der EU. Nie mehr wieder Krieg! Krieg ist das Furchtbarste, das man sich vorstellen kann. Im Krieg gibt es nur Verlierer. Selbstverständlich gibt es im System der EU einiges zu ändern. Zum Beispiel denke ich daran, dass oft sehr „kleinkariert“ gedacht und gehandelt wird.


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