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BEZIRKE BRAUNAU/RIED. Laut dem Re/Max-Immospiegel für das erste Halbjahr 2019 zählt Oberösterreich zu den Gewinnern am österreichischen Immobilienmarkt. Die Bezirke Braunau und Ried erzielten sogar ein neues Rekordergebnis.

Foto: Wodicka
Foto: Wodicka

Der Immobilienmarkt in Oberösterreich entwickelte sich im ersten Halbjahr 2019 durchaus unterschiedlich: Während etwa die Bezirke Grieskirchen und Freistadt um rund ein Fünftel hinter dem Vorjahr nachhinken, verzeichnet Braunau einen Zuwachs von 13,9 Prozent. In Ried wurde um 1,2 Prozent weniger verkauft als noch im Vorjahr. Dennoch verzeichnen beide Innviertler Bezirke einen neuen Rekordumsatz: Im Bezirk Braunau ergaben die verbücherten Immobilien einen Gesamtwert von 129,2 Millionen Euro, das sind um 18,9 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2018. „Insgesamt haben sich die Werte der verbücherten Immobilien im Bezirk seit 2014 von rund 65 Millionen Euro auf rund 129 Millionen Euro beinahe verdoppelt“, erklärt Re/Max Innova-Gründer Christian Haidinger.

Starker Wertanstieg

Auch im Bezirk Ried stieg der Wert der verbücherten Immobilien um 22,1 Prozent auf 69,1 Millionen Euro an. „Im Vergleich zu Braunau entwickelte sich der Rieder Markt nicht ganz so dynamisch. Die Verkaufszahlen sind hier seit 2016 leicht rückläufig. Die Werte der verbücherten Immobilien stiegen seit 2014 aber mit 85 Prozent ähnlich stark von rund 37 Millionen Euro auf rund 69 Millionen Euro“, erklärt Re/Max Innova-Geschäftsführer Martin Rachbauer.

Regionale Unterschiede

Haidinger kennt die Unterschiede der beiden Bezirke am Immobilienmarkt: „Ried besitzt mit der Stadt Ried ein sehr starkes Zentrum, in dem höhere Einzelpreise erzielt werden als in der Bezirkshauptstadt Braunau. Der Rest des Bezirks ist stark ländlich geprägt und die Preise fallen konzentrisch mit dem Abstand zur Bezirkshauptstadt. In Braunau sitzt die Bezirkshauptstadt am Rand und strahlt nur an einer Seite aus. Dafür gibt es mit Mattighofen und den Grenzgebieten zu Bayern und Salzburg weitere Preisspitzen.“


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