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Mattigtalbahn: Freiheitliche überzeugt von Zukunft des Schienenverkehrs in der Region

Alexander Kobler, 09.09.2019 12:52

BEZIRK BRAUNAU. Es tut sich was im Bezirk in Sachen Infrastruktur. Das war der Tenor einer Pressekonferenz der FPÖ zum Fortschritt der Infrastrukturoffensive und der damit verbundenen Attraktivierung und dem Ausbau der Mattigtalbahn. Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner will den Verkehr künftig sprichwörtlich wieder auf Schiene bringen.

Walter Ratt (v.l.), Landesrat Günther Steinkellner, FPÖ-Bezirksparteiobmann David Schießl und ARGE Mattigtalbahn-Sprecher Stefan Paul Foto: Tips/Kobler

„Wir haben vieles vor einigen Jahren nicht für möglich gehalten, was wir jetzt umsetzen können“, freut sich Infrastruktur-Landesrat Günther Steinkellner im Rahmen einer Pressekonferenz der FPÖ in Braunau über den Fortschritt der Infrastrukturoffensive im Bezirk und der damit einhergehenden Attraktivierung der Mattigtalbahn. Die Strecke wird dazu komplett elektrifiziert sowie modernisiert. Laut dem Landesrat ist man dabei auf einem guten Weg und die Maßnahmen sollen bis spätestens 2027 komplett abgeschlossen sein. Hierbei werden rund 60 Millionen Euro in die Attraktivierungsmaßnahmen und weitere 35 Millionen Euro in die Elektrifizierung investiert. Gemeinsam mit dem großen Bauprojekt am Braunauer Bahnhof, von dessen Fortschritt sich der Landesrat vor Ort überzeugte, sehen die Freiheitlichen hier einen wichtigen Schritt für die positive zukünftige Ausrichtung der Region in Sachen öffentlicher Personennahverkehr.

Profit für Pendler und Güterverkehr

Profitieren sollen von den Maßnahmen vor allem Pendler und der Güterverkehr. Bezirksparteiobmann David Schießl freut sich auf eine „gewaltige Bereicherung für den Bezirk Braunau“. Nach vielen Jahren des Redens und Planens werde jetzt endlich etwas umgesetzt und vorangebracht, meint Landesrat Steinkellner. Unabhängig von der künftigen Regierungsbildung sei alles vom Land und den ÖBB beschlossene Sache und der Zeitplan festgelegt. Die Partei rechnet auch noch mit einem möglichen UVP-Verfahren. Die Zahl der bisherigen Fahrgäste könnte laut Landesrat Steinkellner auf der Strecke nach Umsetzung der Maßnahmen sicher verdreifacht werden.


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