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BEZIRK BRAUNAU. Arbeiterkammer-Präsident Johann Kalliauer und Maximilian Angermeier, Betriebsrat bei AMAG Rolling, präsentierten die Leistungen der Arbeitnehmer aus dem Bezirk Braunau.

Die Leistungen der Arbeitnehmer werden oft zu wenig beachtet, bedauert AK-Präsident Johann Kalliauer, „man schaut oft nur auf den Häuptling, aber nicht auf die vielen Indianer“. Dabei seien die Arbeitnehmer der Rückhalt des gesamten Wirtschaftssystems, die die Arbeit leisten. Und auch die größte Gruppe der Steuerzahler, betont Kalliauer. Allein im Bezirk Braunau zahlten die etwas mehr als 50.000 Beschäftigten im Jahr 2017 mehr als 418 Millionen Euro Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträge. Ein Drittel der Beschäftigten ist in Kleinstbetrieben tätig, ein weiteres Drittel in Großbetrieben mit mehr als 100 Mitarbeitern. Die mit Abstand größte Branche ist die Herstellung von Waren mit 17.000 Arbeitsplätzen.

Wirtschaft im Aufschwung

Die Wirtschaft in Braunau ist im Aufschwung. Das sorgt nicht nur für ein überdurchschnittliches Einkommen (Dritter im Bezirksvergleich), sondern auch für viele Einpendler. Umgekehrt pendeln aber auch viele Braunauer Beschäftigte (35 Prozent) aus dem Bezirk aus, etwa nach Salzburg oder ins benachbarte Bayern.

Dynamischer Arbeitsmarkt

Im vergangenen Jahr waren 2.413 Personen im Bezirk Braunau arbeitslos, 646 befanden sich in Schulungsmaßnahmen. Die registrierte Arbeitslosigkeit lag bei 5,4 Prozent und damit leicht über dem Landesdurchschnitt von fünf Prozent. Zwei Drittel der Arbeitssuchenden aus dem Bezirk haben innerhalb von drei Monaten eine neue Beschäftigung gefunden, berichtet die Arbeiterkammer.


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