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BEZIRK BRAUNAU. Im Rahmen einer Bezirkstour holte Landtagspräsident Viktor Sigl die heimischen Abgeordneten aller im Landtag vertretenen Parteien vor den Vorhang. Ziel war es, deren Arbeit und Wirken vorzustellen.

Nationalrat David Stögmüller (Grüne), Landtagsabgeordneter Walter Ratt (FPÖ), Landtagspräsident Viktor Sigl (ÖVP), Landtagsabgeordneter Erich Rippl (SPÖ) und Landtagsabgeordneter Ferdinand Tiefnig (ÖVP) Foto: Reiter

Mit der Aktion „Landtag unterwegs“ wolle er die Arbeit der Abgeordneten in der Region sichtbar machen und sich Projekte anschauen, wo Oberösterreich drinsteckt, erklärt Landtagspräsident Viktor Sigl (ÖVP). Dazu lud er die Abgeordneten aus Braunau zu einer Bezirkstour ein. Auf dem Programm stand unter anderem der Besuch der Berufsschule Mattighofen. Diese sei überaus erfolgreich, gemessen an dem guten Kontakt zur Wirtschaft, betonte Sigl. Wie alle Berufsschulen ist auch diese durch das Land Oberösterreich finanziert. Durch die steigenden Schülerzahlen sei bald eine Internatserweiterung nötig.

Gute Zusammenarbeit

Im Hinblick auf den Landtag berichtete Sigl von einer sehr guten Zusammenarbeit aller Parteien. Natürlich gäbe es einen Diskurs, aber dieser passiere auf sehr hohem Niveau. Auch vom Föderalismus ist Sigl überzeugt, denn ohne ihn würde Oberösterreich wohl nicht so gut dastehen: „Ein Erfolgsfaktor für das Bundesland Oberösterreich ist und bleibt ein hohes Maß an Eigenverantwortung. Durch den Föderalismus können wir beispielsweise in Krisen viel rascher, effizienter und zielgerichteter agieren.“ Dazu leisten die Abgeordneten, die fest in den Regionen verankert sind, einen entscheidenden Beitrag.

Schwerpunkte

Im Bezirk Braunau sind derzeit vor allem Themen wie Infrastruktur, Digitalisierung und Pflege aktuell, wie Ferdinand Tiefnig (ÖVP), Walter Ratt (FPÖ), Erich Rippl (SPÖ) und David Stögmüller (Grüne) berichteten. Hier müsse man gemeinsam Lösungen finden. Auch im Bereich Bildung waren sich die Abgeordneten einig: Das Innviertel braucht eine Fachhochschule.


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