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BRAUNAU-RANSHOFEN. Der Aluminiumkonzern AMAG mit Hauptsitz in Ranshofen hat im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien seine Zahlen für das Geschäftsjahr 2019 präsentiert. Den Absatz konnte das Unternehmen um vier Prozent steigern, bei den Umsatzerlösen gab es preisbedingt einen leichten Rückgang.

Foto: AMAG
Foto: AMAG

Die Austria Metall AG hat in Wien ihre Geschäftszahlen des Jahres 2019 präsentiert. Die AMAG, die ihren Hauptsitz in Ranshofen hat, konnte im vergangenen Jahr sowohl das operative Ergebnis steigern als auch beim Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit und beim Free Cashflow neue Rekorde erzielen. „Die sehr gute Entwicklung beim operativen Ergebnis und Cashflow bestätigt unsere Aufstellung mit dem breit diversifizierten Produktportfolio, dem hohen Anteil an Spezialprodukten und dem Fokus auf Recycling von Aluminium“, bilanzierte der Vorstandsvorsitzende der AMAG Gerald Mayer.

Absatz gesteigert

Obwohl sich der Aluminiumpreis aufgrund von Handelskonflikten und der Eintrübung der Konjunktur um durchschnittlich 14 Prozent reduzierte, konnte die AMAG ihren Absatz im Vergleich zum Vorjahr um vier Prozent auf 440.300 Tonnen steigern. Zuwächse wurden dabei in allen Segmenten erzielt. Durch diese Mengensteigerung konnte das niedrigere Preisniveau der Aluminiumprodukte in den Umsatzerlösen teilweise kompensiert werden. Diese reduzierten sich daher nur leicht um drei Prozent auf 1.066,0 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Ertragssteuern reduzierte sich aufgrund eines ungünstigen Finanzergebnisses und höherer Ertragssteuern von 44,5 auf 38,6 Millionen Euro. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (139,9 Millionen Euro) und der Free Cashflow (63,5 Millionen Euro) erreichten einen neuen Höchstwert in der Geschichte des Unternehmens. Auch in den nächsten Jahren rechnet die AMAG mit Wachstumsraten von zwei bis drei Prozent und will neue Produkte auf den Markt bringen.


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