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BRAUNAU/RIED. Nach fünf Rekordjahren blieb der Wohnungsmarkt in Österreich 2019 erstmals knapp hinter der Vorjahresmenge zurück, wie der RE/MAX ImmoSpiegel zeigt. In diesem Jahr wird sich wohl die Corona-Krise deutlich auf den Wohnungsmarkt auch im Innviertel auswirken.

Foto: Wodicka
Foto: Wodicka

Während im Bezirk Braunau sowohl die Anzahl der verkauften Wohnungen um 23 Prozent auf 309 und der Wert um 27,8 Prozent auf 53,8 Millionen Euro anstiegen, fiel der Bezirk Ried bei der Anzahl um minus sechs Prozent auf 189 und im Wert um zehn Prozent auf 32,9 Millionen zurück. „Die Anzahl der verkauften Wohnungen hat sich im letzten Jahr im Bezirk Braunau nochmals erhöht und auch die Preise haben weiter leicht angezogen. Im Bezirk Ried sind dagegen die Verkäufe zurückgegangen und die Preise auch etwas unter Druck geraten“, fasst Christian Haidinger, Gründer vonRE/MAX Innova zusammen.

Auswirkungen von Corona

In diesem Jahr bekomme der Immbolienmarkt und damit auch der Wohnungsmarkt die Corona-Krise unmittelbar zu spüren. „Speziell in den ersten beiden Wochen nach Beginn der Krise war eine gewisse Schockstarre zu spüren, die Nachfrage nach Wohnungen ist in dieser Phase deutlich zurückgegangen. Mittlerweile hat sich die Situation aber wieder etwas verbessert“, erläutert Haidinger. Er geht davon aus, dass ab dem dritten Quartal des Jahres das Angebot an Wohnungen steigen wird, aber die Nachfrage aufgrund der erschwerten Rahmenbedingungen wie Verunsicherung oder Ungewissheit hinsichtlich Arbeitsplätze, etwas länger brauchen wird um auf das Niveau der vergangenen Jahre zu kommen. „Dies wird dazu führen, dass die Preise wohl unter Druck gelangen werden,“ meint Haidinger.


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