Corona-Politik: Freiheitliche sehen große Gefahr für Gesellschaft und Wirtschaft

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Alexander Kobler Alexander Kobler, Tips Redaktion, 25.09.2020 14:33 Uhr

ST. GEORGEN/BEZIRK BRAUNAU. Bei einer Presserunde in St. Georgen sprach die Bezirks- und Landesspitze der FPÖ über die Themen Wirtschaft, Corona und Infrastruktur. Besonders die Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft durch die aktuelle Corona-Politik der Bundesregierung standen im Zentrum der Kritik.

Mit den Themen Wirtschaft, Corona und Infrastruktur beschäftigte sich die Spitze der FPÖ auf Bezirks- und Landesebene bei einem Pressegespräch in St. Georgen. Wolfgang Pohler, Bezirksobmann der Freien Wirtschaft, betonte eingangs, dass die Corona-Krise vor allem die kleinen und mittleren Unternehmen am härtesten treffen würde. Die „Blauen“ bekräftigten dabei ihren Wunsch nach einer stärkeren finanziellen Hilfe durch den Staat. Auch die in einigen Bundesländern wieder eingeführte verfrühte Sperrstunde in der Gastronomie ab 22 Uhr werde es mit der FPÖ in Oberösterreich so nicht geben, machten die Spitzenvertreter deutlich. Der Landesobmann der Freien Wirtschaft Michael Fürtbauer, der selbst aus der Gastronomie kommt, bezeichnete diesen Schritt wörtlich als Katastrophe. Bezirksobmann David Schießl, selbst Unternehmer, beklagte dass die Unternehmen in den vergangenen Monaten von der Regierung oftmals im Regen stehen gelassen und dadurch häufig in Kredite gezwungen wurden.

Haimbuchner fordert Umdenken in Corona-Politik

Besonders deutlich mit seiner Kritik an der aktuellen Corona-Politik wurde auch Landesparteiobmann Manfred Haimbuchner. „Die Bürgerrechte treten aktuell in meinen Augen an vielen Stellen in den Hintergrund“, so der Landeshauptmann-Stellvertreter. „Die Menschen werden derzeit wahnsinnig gemacht. Ich mache mit gerade deutlich größere Sorgen um die Folgen für Wirtschaft und Gesellschaft durch die Corona-Krise.“ Den Menschen müsse wieder eine positives Gefühl gegeben werden waren sich die FPÖ-Politiker einig. „Wir sind auch in diesen Zeiten noch ganz klar für Geselligkeit“, betonte Haimbuchner eindringlich.

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