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BRAUNAU. Fast täglich vermelden Großbetriebe anstehende Massenkündigungen. Mit mehreren Aktionen forderte die SPÖ Braunau daher die Durchführung eines Industriegipfels.

Die SPÖ Braunau machte mit einer Aktion auf die Notwendigkeit eines Industriegipfels aufmerksam. Foto: SPÖ Braunau

„Seit Wochen zeichnet sich eine Tragödie für das gesamte Industriebundesland Oberösterreich ab. Wir brauchen endlich einen überparteilichen Gipfel, um die heimische Industrie nachhaltig zu stabilisieren“, sagt Wolfgang Grabner-Sittenthaler. Auf diesem Gipfel sollen Strategien erarbeitet werden, wie der heimische Standort gemeinsam gesichert werden kann. “Die Industrie ist im Wandel. Jetzt gilt es diesen gemeinsam zu gestalten, um Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen“, erklärt der Stadtparteivorsitzende.

Die drohenden Kündigungswellen in oberösterreichischen Industriebetrieben zeigen, wie wichtig eine aktive Industriepolitik ist, so Grabner-Sittenthaler: „Schließt ein Werk, gehen nicht nur diese Arbeitsplätze verloren, sondern viele mehr. Betroffen sind nicht nur die unmittelbaren Mitarbeiter, sondern ganze Familien und die Regionen, in denen sie leben. Es wird Zeit, dass endlich in die Zukunft unserer Arbeitsplätze investiert wird.“

Förderungen nur bei Standortgarantie

Förderungen an Firmen sollen nur bei Standortgarantie vergeben werden: „Die Regierung vergibt Förderungen in Millionenhöhe, ohne die Betriebe zum Joberhalt zu verpflichten. Firmen nehmen Staatshilfen aus Steuergeldern, zahlen Manager-Boni und Dividenden und bauen dann Hunderte Jobs ab. So geht es nicht weiter. Es wird Zeit, dass endlich in die Zukunft unserer Arbeitsplätze investiert wird.“


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