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LENGAU. Lengaus Bürgermeister Erich Rippl (SPÖ) war zwölf Jahre lang Landtagsabgeordneter. Zu seinem 63. Geburtstag übergibt er das Mandat an die SPÖ-Bezirksvorsitzende Gabriele Knauseder.

Erich Rippl (SPÖ) will seinen Fokus nun verstärkt auf das Bürgermeisteramt richten (Foto: Tips)
Erich Rippl (SPÖ) will seinen Fokus nun verstärkt auf das Bürgermeisteramt richten (Foto: Tips)

„Der Entschluss, mich mit 63 Jahren vom Landtag zurückzuziehen, fiel schon vor einigen Jahren“, erklärt Rippl. „Ich gehe nicht mit Groll, sondern höre freiwillig auf.“ Offiziell ist er bis zum 16. Juni im Amt und wird dann von Knauseder abgelöst.

Viele Projekte

Auf die lange Zeit im Landtag blickt Rippl positiv zurück. Als Vorsitzender im Verkehrsausschuss war ihm der öffentliche Verkehr ein großes Anliegen. „In all den Jahren hat sich viel getan. Ich konnte dazu beitragen, dass das Projekt „Verlängerung der Salzburger Lokalbahn von Bürmoos/Trimelkam nach Ostermiething“ umgesetzt wird. Ich war bei vielen Projekten mit dabei, etwa bei der Übernahme der Regionalbahnen oder bei Projekten in Linz. Es wurde ein regionales Verkehrskonzept für das Innviertel erarbeitet, die Elektrifizierung der Mattigtalbahn hat sich entwickelt.“

Zahlreiche Anträge wurden eingebracht, etwa der Spuckschutz in Bussen oder ein OÖ-Ticket, das für Bahn, Bus und Straßenbahn gilt. Ein wichtiges Thema für ihn war der Lkw-Transitverkehr. Nach vielen Petitionen konnte ein Lkw-Transitfahrverbot auf der B156 und B147 erreicht werden, wobei auch auf der L508, von Ried nach Salzburg, ein Verbot notwendig werden könnte, so Rippl. Auch die finanzielle Unterstützung der Gemeinden durch das Land war ein Anliegen, genauso wie die Umsetzung einer Raumordnungs- und Bauordnungsnovelle.

Fokus auf Gemeindepolitik

Jetzt wird das Blickfeld zu 100 Prozent auf die Gemeindepolitik gerichtet. wobei bereits vieles geplant und im Entstehen ist, wie das „Generationenhaus Kleeblatt“.

„Privat hoffe ich auf mehr Zeit mit meiner Familie und meinem Enkel und auf die eine oder andere sportliche Herausforderung. So möchte ich das 18. Mal mit dem Rad den Großglockner befahre“, sagt Rippl.


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