80 Prozent mehr Umsatz: Rekordjahr für KTM-Hersteller Pierer Mobility
MATTIGHOFEN/WELS. Der KTM-Hersteller Pierer Mobility konnte im ersten Halbjahr 2021 ein Rekordergebnis erzielen: Mit 1,08 Milliarden Euro Umsatz steigerten sich die Erlöse gegenüber der Vorjahrsperiode um 80 Prozent.

Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 ist das eine Steigerung von 43 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBIT) erhöhte sich von 1,7 Millionen Euro 2020 auf 102,6 Millionen Euro.
Deutlich steigern konnte sich das Unternehmen beim Absatz von Motorrädern und E-Bikes. Im ersten Halbjahr wurden weltweit 176.045 Motorräder der Pierer-Marken, wie KTM oder Husqvarna, verkauft. Der Absatz hat sich mit einem Plus von 95 Prozent somit fast verdoppelt. Zudem wurden 53.378 Fahrräder und E-Bikes verkauft, was eine Steigerung von 25 Prozent bedeutet.
In Europa liegt der Marktanteil jetzt bei 11,3 Prozent (plus 25 Prozent). Die Nachfrage nach Motorrädern steigerte sich besonders in Italien (plus 53 Prozent) und Spanien (plus 41 Prozent). Dazugewinnen konnte Pierer Mobility vor allem auch in Japan, Nordamerika oder Ozeanien. In Kolumbien gab es sogar ein Plus von 62 Prozent.
Mitarbeiter gesucht
Bis Juni wurden 559 Mitarbeiter eingestellt. Somit arbeiten nun 4.888 Personen im Unternehmen, davon 4.075 in Österreich. Zudem werden weiterhin Mitarbeiter in verschiedenen Bereichen gesucht. Im neuen Jahrgang werden außerdem 80 Lehrlinge ihre Ausbildung im Unternehmen starten.
Mit dem osteuropäischen Fahrradhersteller Maxcom gründete Pierer Mobility im Juli eine 50:50 Joint Venture in Bulgarien, wobei 40 Millionen Euro investiert wurden. Mit einer neuen Produktionsstätte auf einem Areal von 130.000 Quadratmetern soll die Produktionskapazität von Fahrrädern und E-Bikes erweitert werden. Die Inbetriebnahme ist 2023 geplant.
Für das Geschäftsjahr 2021 rechnet Pierer Mobility mit einem Umsatz zwischen 1,9 und 2 Milliarden Euro.


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