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PISCHELSDORF. Die Wahl des Sportplatzstandortes im Ortsteil Wagenham ist vielen Pischelsdorfern ein Dorn im Auge. Sie gründeten daher eine Bürgerinitiative und machten mit einer Online-Petition ihren Wunsch nach einem anderen Standort deutlich.

Sandra Daichendt und Lisa Stöllinger übergaben, stellvertretend für die Bürgerinitiative Wagenham, die 758 Unterschriften an Bgm. Gerhard Höflmaier. (Foto: Stöllinger)

Die Kritik richte sich nicht gegen das Projekt als solches, sondern gegen den geplanten Standort. Denn laut den Initiatoren der Aktion befindet sich der ursprünglich geplante Standort des zukünftigen Sportplatzes in einem wertvollen Feuchtgebiet. Durch die ungünstigen Bodenverhältnisse werde nicht nur wertvoller Naturraum zerstört, es komme auch zu einer Verschwendung von Steuergeldern. So seien Ausgleichsmaßnahmen für die Zerstörung der ökologisch wertvollen Fläche und aufwändige Lärmschutzmaßnahmen erforderlich. Außerdem sei das Projekt zu weit vom Ortskern entfernt und die Infrastruktur am geplanten Standort unzureichend.

Während die geplanten Baukosten laut der Initiative 2017 2,2 Millionen Euro betrugen, sei der aktuelle Betrag deutlich höher. Das sei nicht finanzierbar, weshalb nach Standort-Alternativen gesucht wird. Der Standort in Wagenham sei aber immer noch im Gespräch, da nur hier eine Einigung mit den Grundbesitzern zustandekam.

758 Unterschriften

Die Bürgerinitiative startete daher eine Online-Petition, die sich gegen den geplanten Standort aussprach und den Wunsch nach Ortsnähe betont. Insgesamt 758 Unterschriften konnte sie dabei sammeln, davon 420 aus Pischelsdorf. Die Unterschriften wurden an Bürgermeister Gerhard Höflmaier (ÖVP) übergeben. Jetzt sollen die Gespräche mit den Grundeigentümern in Ortsnähe wieder aufgenommen werden.


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