Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

BRAUNAU. Der Braunauer Gemeinderat befasste sich bei seiner letzten Sitzung vor allem mit dem Budget für das Jahr 2023. Dabei wurde deutlich: Die Rücklagen schrumpfen.

Der Germeinderat traf sich zur letzten Sitzung 2022. (Foto: Tips)
Der Germeinderat traf sich zur letzten Sitzung 2022. (Foto: Tips)

Angesichts der derzeitigen multiplen Krisen sprach Stadtrat Josef Knauseder (ÖVP) bei seiner Vorstellung des Finanzjahrs 2023 von einem „Krisen, Klima, Sozial und Investitions-Budget.“

Im Ergebnishaushalt ergibt sich 2023 ein Minus von rund 2,6 Millionen Euro, das noch aus Rücklagen gedeckt wird. Diese sollen bis Ende 2023 circa eine Million Euro betragen. Ein nachhaltiges Haushaltsgleichgewicht kann nicht nachgewiesen werden.

Stark gestiegene Kosten

Die liquiden Mittel reduzieren sich stark. Dies liegt unter anderem an den höheren Personalkosten, einer massiven Erhöhung der Umlage der Sozialhilfeverbände und der Krankenanstaltenbeiträge sowie der Verdoppelung der Energiekosten. Der Schuldenstand erhöht sich auf 36,7 Millionen Euro.

Investitionen

Circa 12,6 Millionen Euro werden 2023 investiert – unter anderem in Umweltmaßnahmen. So wird in die Umstellung auf LED-Lampen im Straßenbereich sowie in die Vorsorge für den Katastrophenschutz und Black-Out investiert. Auch die Auszahlung eines Teuerungsbonus ist geplant. Der Betrieb des Hallenbads wird mit circa 948.700 Euro unterstützt. 502.100 Euro fließen in die Unterstützung der Feuerwehren, so werden in vier Jahren vier neue Feuerwehrautos finanziert. Der Gesamtaufwand für die Stadtpolizei beträgt 1,2 Millionen Euro, wobei sich die Einnahmen aus der Parkgebühr auf circa 460.000 Euro belaufen.

1,2 Millionen Euro wird in Gemeindestraßen und Ortswege investiert, 4,2 Millionen Euro in die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung. Die betragsmäßig wichtigsten Straßenbauvorhaben sind unter anderem bei der Raitfeldstraße, der Unteren Hofmark und beim Aubauernweg.

Neue Prioritätenreihung

Bei der Mittelfristigen Finanz- und Investitionsplanung wurde die Prioritätenreihung geändert. Oberste Priorität hat nun die Sanierung der Gemeindestraßen. Darauf folgt die Beschaffung eines Tanklöschfahrzeugs und eines Winterdienstfahrzeugs.

Beim Punkt „Allfälliges“ sprach SPÖ-Stadträtin Martina Schäfer den Ärztemangel in Braunau an. Stadtrat Knauseder antwortete darauf, dass es bereits einen fertigen Raumplan für ein Primärversorgungszentrum gebe. Um dieses Vorhaben umzusetzen, bräuchte es noch drei Ärzte, die ein Teil des Projekts werden möchten.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Artenvielfalt mit Bewegungstheater spielerisch auf die Bühne gebracht

Artenvielfalt mit Bewegungstheater spielerisch auf die Bühne gebracht

ALTHEIM/RIED. Wie können Kinder Natur- und Klimaschutz kennenlernen? Dieser Frage widmeten sich die Klima- und Energiemodellregionen (KEM) Inn-Hausruck ...

Tips - total regionalSabrina Antlinger
Wirtschaftsempfang der WKO Braunau: China-Vortrag und Wechsel an der Spitze

Wirtschaftsempfang der WKO Braunau: China-Vortrag und Wechsel an der Spitze

BRAUNAU. Beim Wirtschaftsempfang der WKO Braunau standen heuer die wirtschaftliche Bedeutung Chinas und ein Wechsel an der Spitze der Bezirksstelle ...

Tips - total regionalSabrina Antlinger
Gabriele Knauseder zieht Bilanz ihrer Arbeit nach fünf Jahren im Landtag

Gabriele Knauseder zieht Bilanz ihrer Arbeit nach fünf Jahren im Landtag

BEZIRK BRAUNAU. Ein Jahr vor der nächsten Landtagswahl in Oberösterreich zieht SPÖ-Landtagsabgeordnete Gabriele Knauseder Bilanz über ihre ...

Tips - total regionalSabrina Antlinger
Baustelle auf der Oberinnviertler Straße

Baustelle auf der Oberinnviertler Straße

MATTIGHOFEN/PISCHELSDORF. Auf der L503, der Oberinnviertler Straße zwischen Mattighofen und Wagenham, finden bis 27. November Instandhaltungsarbeiten ...

Tips - total regionalSabrina Antlinger
Ranshofner Aluminiumproduzent erhielt zum zweiten Mal in Folge ESG-Award

Ranshofner Aluminiumproduzent erhielt zum zweiten Mal in Folge ESG-Award

BRAUNAU-RANSHOFEN. Die AMAG Austria Metall AG wurde bei den „Austria’s Leading Companies“ in Oberösterreich zum zweiten Mal in Folge mit ...

Tips - total regionalSabrina Antlinger
Generationenwechsel in der Wirtschaftskammer Braunau: Martin Feichtinger folgt auf Klemens Steidl

Generationenwechsel in der Wirtschaftskammer Braunau: Martin Feichtinger folgt auf Klemens Steidl

BEZIRK BRAUNAU. An der Spitze der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle Braunau steht ein Wechsel bevor: Mit 16. Oktober übernimmt der 26-jährige ...

Tips - total regionalSabrina Kastenauer
Weitere Beiträge