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EGGELSBERG. Zwei Tage arbeiten, fünf Tage frei – dieses Modell bietet der Eggelsberger Automationsspezialist B&R aktuell neuen Mitarbeitern an. Für die vorübergehende Wochenendschicht werden Hunderte Mitarbeiter gesucht.

B&R sucht mehrere zahlreiche neue Mitarbeiter. (Foto: B&R)
B&R sucht mehrere zahlreiche neue Mitarbeiter. (Foto: B&R)

Die weltweiten Lieferkettenengpässe haben nachgelassen, die Kundennachfrage nach Automatisierungslösungen ist hoch. Daher wird die Fertigung und Produktion von B&R deutlich erweitert. Nachdem im Sommer ein neuer Innovations- und Bildungscampus eröffnet wurde, erfolgt jetzt die nächste Ausbauphase. Diese soll im ersten Quartal 2023 abgeschlossen werden.

Wochenend-Schicht

Vorübergehend plant das Unternehmen zudem eine zusätzliche Wochenend-Schicht. Diese bietet nochmals mehrere Hundert Arbeitsplätze in der Produktion und Logistik – vorerst befristet auf ein Jahr. „Dadurch können wir unseren Rekord-Auftragsbestand rasch abarbeiten und sind für die anhaltend hohe Nachfrage nach unseren Automatisierungslösungen gerüstet“, sagt B&R-Geschäftsführer Jörg Theis.

Das neue Modell bietet den Mitarbeitern für insgesamt 20 Wochenstunden ein vergleichbares Gehalt zu einer konventionellen 38,5-Stunden-Woche. Die Arbeitszeiten sind allerdings statt von Montag bis Freitag ausschließlich am Samstag und Sonntag. Dieses Arbeitszeitmodell wurde von B&R gemeinsam mit Betriebsrat und Gewerkschaften entwickelt. „Mitarbeitern, die sich bewusst dafür entscheiden, ein Jahr lang am Samstag und Sonntag zu arbeiten, ermöglichen wir damit eine äußerst attraktive Work-Life-Balance“, so Robert Perperschlager, Chief Operations Officer von B&R

Großes Interesse

Die Stellenausschreibung stößt auf großes Interesse. In den ersten Tagen nach der Ankündigung gab es über 200 Bewerbungen. Daher soll es statt klassischen Bewerbungsgesprächen eigene „Job-Days“ geben. Damit soll der Einstellungsprozess für Bewerber möglichst effizient, einfach und komfortabel sein. „Wir sichten die Lebensläufe, entscheiden und stellen ein“, sagt Angelika Loiperdinger, Head of Human Resources.


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