Gewinn bei Amag um mehr als ein Drittel gesunken
RANSHOFEN. Nach Rekordergebnissen 2022 ist der Umsatz des Aluminiumkonzerns Amag mit Sitz in Ranshofen im ersten Halbjahr gesunken. Das Unternehmen verzeichnet heuer mehr als ein Drittel weniger Gewinn.

Während das Ergebnis nach Ertragsteuern im Vorjahr noch bei 78,4 Millionen Euro lag, waren heuer 51 Millionen Euro zu verzeichnen. Der Umsatz sank um knapp 12 Prozent. Gründe dafür sind laut dem Unternehmen ein geringerer Aluminiumpreis und weniger Absatz. Dennoch kann die Amag beim Ergebnis vor Steuern und Zinsen immer noch das zweithöchste Halbjahresergebnis der Firmengeschichte vermelden. Beim Cashflow spricht das Unternehmen von einer signifikanten Steigerung.
Einen Rückgang der Aufträge gab es unter anderem bei der Fahrradproduktion. Das Unternehmen konnte am Standort Ranshofen aber die Absatzmengen für die Luftfahrt-, Automobil- und Verpackungsindustrie weiter steigern, freut sich Amag-Vorstandsvorsitzender Gerald Mayer.
Wachstumstreiber sei in erster Linie China. Für Europa wird mit einem Nachfragerückgang gerechnet.
Der Amag-Vorstand rechnet aktuell für das Geschäftsjahr 2023 mit einer EBITDA-Bandbreite zwischen 160 Millionen und 190 Millionen Euro. Voraussetzung dafür ist, dass sich die Wirtschaftslage nicht signifikant verschlechtert und dass die Aluminiumpreisentwicklung anhaltend stabil bleibt.


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