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Leserartikel Michelle Baumann, 13.12.2023 09:47

MATTIGHOFEN/HELPFAU-UTTENDORF. Unimarkt-Standorte, die an ihre wirtschaftlichen Grenzen stoßen und bei denen sich kein Entwicklungspotenzial abzeichnet, werden kurz- und mittelfristig geschlossen, darunter auch die Filialen in Mattighofen und in Helpfau-Uttendorf.

Das sagt Andreas Haider, Eigentümer und Geschäftsführer der Unigruppe GmbH, zu den Filialschließungen. (Foto: Unimarkt)

Aufgrund der rückläufigen Kaufkraft, der überproportionalen Kostenentwicklung sowie der bevorstehenden Erhöhung der Lohnkosten von 8 bis 10 Prozent galt es mehrere Unimarkt-Standorte neu zu bewerten. Standorte, die den wirtschaftlichen Ansprüchen mittel- und langfristig nicht gewachsen sind, und zusätzlich notwendige Investitionen angestanden wären, werden vom Netz genommen, heißt es seitens der Unigruppe GmbH.

„All unsere Mitarbeiter, die von diesen Schließungs-Standorten betroffen sind, bekommen selbstverständlich das Angebot in umliegenden Unimärkten weiterhin mit uns zu arbeiten. Wir sind aufgrund der gegenwärtigen, teils angespannten Personalsituation ständig auf der Suche nach qualifizierten Kollegen und hoffen durch diese Maßnahmen diese für andere Standorte unterstützend einsetzen und gewinnen zu können“, so Andreas Haider, Eigentümer und Geschäftsführer der Unigruppe GmbH.

Neue Standorte

„Es werden parallel zu den Schließungen selbstverständlich neue, zukunftsfitte Standorte eröffnet beziehungsweise neue Projekte gestartet, in denen wir als Unigruppe langfristig mehr Potenzial sehen“, so Andreas Haider weiter. So wurden erst kürzlich zwei neue, sehr nachhaltige Unimärkte in Mehrzweck-Gebäuden eröffnet, die in den Orten Liebenau und St. Agatha langfristig die Nahversorgung absichern.


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