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BRAUNAU. Mehr als ein Viertel der Überstunden wird nicht bezahlt, erklärt der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB). Der ÖGB Braunau bietet daher ab April Beratungstermine für Arbeitnehmer an.

Michaela Feichtenschlager ist die ÖGB-Regionalsekretärin in Braunau. (Foto: ÖGB Braunau)
Michaela Feichtenschlager ist die ÖGB-Regionalsekretärin in Braunau. (Foto: ÖGB Braunau)

180 Millionen Mehr- und Überstunden leisteten Österreichs Arbeitnehmer 2023. 46,6 Millionen wurden nicht bezahlt, das ergaben Berechnungen auf Basis von Statistik-Austria-Daten. Auch im Bezirk Braunau kommt es immer wieder vor, dass Überstunden falsch oder gar nicht abgerechnet wurden.

„Anhand der Lohnzettel und Arbeitszeitaufzeichnung kann bei uns überprüft werden, ob Überstunden richtig bezahlt worden sind. Ab wann Überstunden vorliegen und mit welchem Zuschlag sie entlohnt werden, regeln die jeweiligen Kollektivverträge“, erklärt ÖGB-Regionalsekretärin Michaela Feichtenschlager.

Nicht zu lange warten

In den Verträgen ist auch zu sehen, wann der Anspruch auf die Überstunden verfällt. Wartet man zu lange mit der Aufforderung, muss der Betrieb nicht mehr zahlen. Daher ist es wichtig, sich rechtzeitig zu informieren, um sich vor finanziellen Verlusten zu schützen.

Beratungstage

Der ÖGB bietet im April spezielle Beratungstage an. An diesen wird überprüft, ob Über- und Mehrarbeits-Stunden korrekt abgerechnet wurden. Eine vorherige telefonische Anmeldung unter 07722/6321634280 ist erforderlich.

Die Termine:

Montag, 15. April (15 bis 17 Uhr)

Mittwoch, 24. April (16 bis 18 Uhr)

Dienstag, 30. April (16 bis 18 Uhr)


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