Arbeitsreiches Jahr für ÖAMTC-Stützpunkte im Bezirk Braunau
BRAUNAU/MATTIGHOFEN. Die Teams der beiden ÖAMTC-Stützpunkte im Bezirk waren im Jahr 2025 stark gefordert. Die Pannenhelfer wurden zu 4.975 Einsätzen gerufen, zusätzlich mussten 1.306 Fahrzeuge abgeschleppt werden. Damit blieben die Einsatzzahlen auf dem hohen Niveau der Vorjahre.
Neben den Einsätzen auf der Straße wurden 8.520 Pannen unterschiedlichen Ausmaßes direkt an den beiden Standorten Braunau und Mattighofen behoben, beispielsweise bei aufleuchtenden Kontrolllampen oder ungewöhnlichen Geräuschen. Insgesamt registrierten die beiden Stützpunkte 47.605 persönliche Kundenkontakte, etwa für technische Überprüfungen, Beratungen oder Serviceleistungen.
Hochsaison für Pannenhilfe
Besonders oft wurde der Pannennotruf des Mobilitätsclubs in den Wintermonaten gewählt. Im Jänner 2025 verzeichnete der ÖAMTC in Oberösterreich 9.784 Einsätze, Rekordmonat war der November mit 9.961 Einsätzen. In der Hauptreisezeit im Sommer war das Einsatzniveau traditionell hoch: Von Juni bis August wurden die „Gelben Engel“ in Oberösterreich zu durchschnittlich rund 9.270 Einsätzen pro Monat gerufen. „Grund für diese Spitzen sind vor allem tiefe Temperaturen im Winter sowie der erhöhte Reise- und Ausflugsverkehr in den Ferienmonaten“, erklärt Joachim Kweton, Leiter ÖAMTC Stützpunkt Braunau.
Batterie auch Pannengrund Nr. 1 bei E-Autos
Der häufigste Grund für einen Einsatz blieb auch 2025 die Autobatterie. Rund ein Drittel aller Einsätze ging darauf zurück. „Viele Autofahrer merken erst im Ernstfall, dass die Batterie am Ende ist. Gerade im Winter reicht oft eine kalte Nacht und das Auto springt nicht mehr an. Wer vorwiegend Kurzstrecken fährt, sollte regelmäßig längere Fahrten einplanen, um die Batterie vollständig zu laden“, rät Kweton. Übrigens benötigen auch Elektroautos Starthilfe, wenn die 12-Volt-Batterie – die zum Beispiel für das Aktivieren der Hochvoltbatterie benötigt wird – nahezu oder vollständig entladen ist. An zweiter Stelle lagen Probleme mit dem Motor, an dritter Stelle der häufigsten Einsatzgründe stehen die Reifen. In rund fünf Prozent der Fälle rückte die Pannenhilfe aus, weil Fahrzeuge versehentlich versperrt worden waren oder Schlüsselprobleme auftraten.
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