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MATTIGTAL/LINZ. Klimafreundliche Mobilität stand auch 2025 wieder im Mittelpunkt der Europäischen Mobilitätswoche. Insgesamt 97 oberösterreichische Gemeinden beteiligten sich mit mehr als 650 Aktionen. Die drei engagiertesten Regionen wurden vom Land Oberösterreich und dem Klimabündnis Oberösterreich besonders gewürdigt – darunter auch die Klima- und Energiemodellregion (KEM) Mattigtal.

V.l.: Günther Steinkellner (Landesrat für Infrastruktur Land OÖ), Markus Dutzler (Radfahrbeauftragter Stadtgemeinde Braunau), Reinhard Pfleger (Radfahrbeauftragter Burgkirchen), Albert Troppmair (KEM-Obmann und Bürgermeister Gemeinde Burgkirchen) Gabriele Knauseder (KEM Vorstandsmitglied Stadtgemeinde Braunau), Jutta Rinner (Vorstandsdirektorin Linz AG), Norbert Rainer (Geschäftsführer Klimabündnis OÖ) und Fabian Caesar Wenger (KEM-Manager - Klimazukunft Mattigtal) (Foto: Foto Kerschi)

Platz eins ging an die Marktgemeinde Wilhering. Die Gemeinde überzeugte mit ihrer eigenen Buslinie „Wilia“, die am autofreien Tag allen Bürgern gratis zur Verfügung stand. Rang zwei holte sich die Stadt Steyr. Mit der Aktion „Charity-Radeln“ verband die Stadt Bewegung mit sozialem Engagement: Jeder geradelte Kilometer kam einem guten Zweck zugute.

KEM-Mattigtal auf Rang drei

Den dritten Platz sicherte sich die KEM Mattigtal mit ihrer Initiative „Nachbarschaftsradeln“. Im Fokus stand dabei nicht nur die Förderung des Radverkehrs, sondern vor allem der Gemeinschaftsgedanke. Menschen aus mehreren Gemeinden wurden eingeladen, gemeinsam in die Pedale zu treten und ihre Region neu zu entdecken. So wurde nachhaltige Mobilität mit sozialem Miteinander verknüpft.

KEM-Obmann Albert Troppmair sieht in der Auszeichnung eine Bestätigung für die Zusammenarbeit über Gemeindegrenzen hinweg: „Ein dritter Platz bei der Europäischen Mobilitätswoche in Oberösterreich – erstmals als KEM-Region – zeigt, was möglich ist, wenn Gemeinden gemeinsam in Bewegung kommen.“ Gerade dieser gemeinschaftliche Ansatz habe das Projekt besonders gemacht.

Mobilitätspreis für das Jahr 2025

Der Mobilitätspreis wurde im Zuge der Aktionswoche unter dem Motto „Mobilität für alle“ vergeben, die darauf abzielt, klimafreundliche Alternativen wie Radfahren, Zufußgehen oder öffentliche Verkehrsmittel stärker ins Bewusstsein zu rücken. Verkehrslandesrat Günther Steinkellner (FPÖ) betonte: „Die ausgezeichneten Projekte machen deutlich, dass alltagstaugliche Mobilität von der Zusammenarbeit vor Ort lebt und einen echten Mehrwert für die Bevölkerung bringt.“

Mobilitätswoche 2026

Das Motto für die Europäische Mobilitätswoche 2026 steht bereits fest: „Mobilität für alle Generationen“. Die Woche findet von 16. bis 22. September statt. Die oberösterreichische Preisverleihung wird wieder im Frühjahr des nächsten Jahres stattfinden und zugleich den Auftakt zur neuen Mobilitätswoche bilden.


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