„Jahrhundertprojekt“: Spatenstich für neues Bildungszentrum in St. Georgen am Fillmannsbach
ST. GEORGEN AM FILLMANNSBACH. Mit dem feierlichen Spatenstich fiel der Startschuss für das größte Bauprojekt in der Geschichte der Gemeinde St. Georgen am Fillmannsbach. Bis August 2027 entstehen ein neues Volksschulgebäude sowie ein moderner Kindergarten. Pünktlich zum Beginn des Schul- und Kindergartenjahres im September 2027 sollen die Kinder die neuen Räumlichkeiten beziehen. Die Gemeinde investiert dafür 4,2 Millionen Euro.

Bürgermeister Gerhard Luger (ÖVP) konnte gemeinsam mit der Gemeindevertretung zahlreiche Ehrengäste zum Baustart begrüßen, darunter Landtagsabgeordneten Klaus Mühlbacher sowie die Bürgermeister Johannes Fankhauser (Handenberg) und Daniela Probst (Schwand). Für den musikalischen Rahmen sorgten die Kinder der Volksschule St. Georgen, die die rund 70 Besucher mit ihren Darbietungen begeisterten.
Das vom Architekturbüro Urmann Radler geplante Bildungszentrum vereint künftig eine zweiklassige Volksschule und einen dreigruppigen Kindergarten unter einem Dach. Der Kindergarten wird in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Handenberg und Schwand im Innkreis geführt. Die neuen Gruppen ersetzen die bisherigen ausgelagerten Stellen in der Volksschule Handenberg sowie die Containerlösung. Insgesamt stehen den drei Gemeinden künftig neun Gruppenräume für die Kinderbetreuung zur Verfügung.
Mit einem Investitionsvolumen von 4,2 Millionen Euro, inklusive Grundankauf, handelt es sich um die größte Einzelinvestition der Gemeinde. Das Land Oberösterreich unterstützt das Vorhaben mit Fördermitteln und Bedarfszuweisungen in Höhe von 3,1 Millionen Euro.
„Mit diesem Projekt investieren wir nachhaltig in die Zukunft unserer Kinder und Familien. Das neue Bildungszentrum schafft moderne und attraktive Rahmenbedingungen für Bildung und Betreuung und stärkt zugleich die Zusammenarbeit unserer Gemeinden. Für St. Georgen am Fillmannsbach ist dies zweifellos ein Jahrhundertprojekt und ausschlaggebend für eine weitere positive Entwicklung der Gemeinde“, betonte Bürgermeister Gerhard Luger.


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