Artenvielfalt mit Bewegungstheater spielerisch auf die Bühne gebracht
ALTHEIM/RIED. Wie können Kinder Natur- und Klimaschutz kennenlernen? Dieser Frage widmeten sich die Klima- und Energiemodellregionen (KEM) Inn-Hausruck und Inn-Kobernaußerwald mit dem Bewegungstheater „Auerochs Zehenbär und noch viel mehr“. Das Stück war in Altheim und Ried zu sehen und begeisterte Kinder, Pädagogen und Familien.

Im Mittelpunkt stand eine Tiergemeinschaft, deren Lebensraum durch menschliche Eingriffe aus dem Gleichgewicht gerät. Gemeinsam mit den Menschen versuchen die Tiere, ihre Umgebung wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Mit Musik, Bewegung und Bildern wurden die Themen Artenvielfalt, Naturschutz und der Erhalt intakter Lebensräume altersgerecht vermittelt.
Insgesamt fanden drei Vorstellungen statt, zwei davon für Kindergärten aus der Region. Eine weitere Aufführung im Sparkassen-Stadtsaal Ried war öffentlich zugänglich. Ziel der beiden KEM-Regionen war es, Kindern einen positiven Zugang zu Umwelt- und Klimathemen zu ermöglichen und auch Erwachsenen Anregungen für Gespräche darüber zu geben. Ergänzend zum Theaterstück wurde pädagogisches Informationsmaterial mit Tipps zur Klimakommunikation mit Kindern erstellt. Bei der Umsetzung wurde ebenfalls auf Nachhaltigkeit geachtet: Die Veranstaltungen fanden als Green Events statt.
„In unserer Arbeit ist es uns wichtig, Bewusstseinsbildung früh anzusetzen und Kindern zu vermitteln, dass ihr eigenes Handeln etwas bewirken kann. Entscheidend ist dabei auch, wie Erwachsene mit ihnen über das Thema Artenvielfalt und Umweltschutz sprechen“, erklären die KEM-Managerinnen Ute Schneiderbauer und Stephanie Steinböck.








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