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DIERSBACH. „Ob sich die Landjugend da nicht übernommen hat“, dachte sich so mancher Zuseher, als er am Gemeindeplatz in Diersbach den Maibaum am Boden liegen sah. Denn die Spender, Vizebürgermeisterin Ingrid Schmidseder und ihr Gatte Johann, hatten ein Prachtstück von einem 33 Meter langen Baum zur Verfügung gestellt.

Ohne maschinelle Hilfe hat die Landjugend Diersbach den Maibaum aufgestellt.
Ohne maschinelle Hilfe hat die Landjugend Diersbach den Maibaum aufgestellt.

Übernommen hat sich die Landjugend Diersbach nicht. Aber eine Herausforderung war es dennoch, den Maibaum am Gemeindeplatz aufzustellen. Denn der Rekordbaum wurde, so wie es die alte Tradition verlangt, am 1. Mai vormittags händisch ohne maschinelle Hilfe aufgestellt. So dauerte das Maibaum-Stellen unter fachmännischer Anleitung des Jung-Zimmerers Sebastian Stahr auch ganze zwei Stunden.

Zwei Stunden Spannung

Den zahlreichen Zuschauern wurde es allerdings nicht langweilig, da beim ganzen Vorgang eine knisternde Spannung in der Luft lag. Auch für die Verpflegung war bestens gesorgt.

Ziel: Titelverteidigung

Die Landjugend Diersbach ist mit dieser Aktion am besten Weg, um ihren Titel als aktivste Landjugend des Bezirkes zu verteidigen.


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