Brandheiße Ausbildung für Atemschutzträger
DOBERSBERG. Acht Feuerwehrmitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Waidhofen/Thaya nahmen kürzlich an einer vom NÖ Landesfeuerwehrverband organisierten Heißausbildung in einem mobilen gasbefeuerten Übungscontainer teil.Vor Beginn der eigentlichen Ausbildung gab es eine Sicherheitsbelehrung für alle Teilnehmer. Anschließend wurde die richtige Strahlrohrführung trainiert, um die weiteren Aufgaben im Rahmen dieser Ausbildung bestmöglich absolvieren zu können.

In der nächsten Station „Wärmegewöhnung“ begaben sich die Teilnehmer ins Innere der mobilen gasbefeuerten Heißausbildungsanlage und es wurden einsatznahe Temperaturen (bis mehrere hundert Grad an der Decke) simuliert.
Die letzte und auch anstrengendste Station war auch gleichzeitig der Höhepunkt dieser Heißausbildung. Bei einem Innenangriff musste der Atemschutztrupp (bestehend aus drei Atemschutzträgern) mehrere Brandherde bekämpfen. Neben den extrem hohen Temperaturen und der Sichtbehinderung gab es auch einen Flash-Over, der über die Köpfe der Florianis hinwegzischte. Während dieser brandheißen Ausbildung konnten die Feuerwehrmitglieder die Positionen innerhalb des Trupps mehrmals wechseln, um so die einzelnen Aufgaben mehrmals durchlaufen zu können.
Nachdem der Trupp alle Brandherde abgelöscht hatte, gab es eine Nachbesprechung mit dem Ausbilder, der den Trupp auch im Container begleitet hatte. Dabei wurden eventuelle Fehler aufgezeigt und den Feuerwehrmitgliedern Tipps für die Praxis mitgegeben.
Diese vierte Stufe (von insgesamt sechs) der Atemschutzgeräteträgerausbildung hat folgende Ziele:
Gemeinsames Vorgehen und Arbeiten im Atemschutztrupp unter realen Temperaturen und Sichtbehinderungen Richtige Strahlrohrführung Richtige Türöffnungen im Brandeinsatz Richtiges Einschätzen von Temperaturen Richtiges Vornehmen von Schlauchleitungen
An dieser Heißausbildung nahmen folgende Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Waidhofen/Thaya teil: Christian Bartl, Johann Diesner, Ferdinand Gudenus, Markus Koller, Herbert Pfeiffer, Florian Rosenauer, Horst Winkler und Gerald Zmill. Zusätzlich unterstützte Stefan Trisko der Freiwilligen Feuerwehr Vitis die Mannschaft und vervollständigte einen Atemschutztrupp.








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