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DOBERSBERG. Der Thayarunden-Radweg erfreut sich wachsender Beliebtheit. Viele Radler fahren ihn öfter als einmal, wenige sogar sehr oft. Familie Polzer aus Waidhofen hat bereits zum hundertsten Male den Weg auf der ehemaligen Bahntrasse bewältigt.

Adelheid und Friedrich Polzer auf der Thayarunde bei Dobersberg.
  1 / 5   Adelheid und Friedrich Polzer auf der Thayarunde bei Dobersberg.

Am Mittwoch, den 29. August bekamen Adelheid und Friedrich Polzer dafür von Kleinregionsobmann Reinhard Deimel ein kleines Präsent und eine Urkunde ausgehändigt. „Sechstausend Radl-Kilometer auf unserer Thayarunde zusammen zu bringen ist eine großartige Leistung einerseits und eine große Ehre für uns vom Zukunftsraum Thayaland andererseits“, freute sich Deimel. Das ungemein rüstige Pensionistenpaar, das in den Ferien von Enkel Johannes (15) begleitet wird, zeigte sich angenehm überrascht und dankbar.

Fad am Rad wird es nie

Auf die Frage, ob es denn nicht allmählich fad würde, gaben sie zur Antwort: „Nein, niemals! Allein der Wechsel der Jahreszeiten ist spannend zu beobachten. Es gibt bei jeder Fahrt etwas Neues zu entdecken, zum Beispiel die Schlehenblüte, der Duft beim Heuen der Wiesen oder beim Mähen des Getreides. Außerdem begegnen wir immer anderen Tieren – beispielsweise Hasen, Rehe, Störche, Reiher und Schlangen. Außerdem trifft man immer interessante Leute, bekannte und neue, mit denen man dann in den Pausen schön tratschen kann!“ Besonders angetan sind die Polzers jedes Mal von der Thayaschleife bei Lexnitz und dem grandiosen Blick auf die Burg Raabs.

Selten alleine am Weg

Unter den „alten Bekannten“ ist auch František Zavadil aus Slavonice, der nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr ebenfalls 6.000 Kilometer auf der Runde geradelt ist und heuer schon knapp 4.000 Kilometer am Tacho stehen hat. „Ganz wunderbare Landschaft!“ lobt er den Radweg, der sich als Touristenmagnet erweist und zumindest der Gastronomie entlang der Strecke höhere Umsätze beschert.

Intergenerative Begeisterung

Dass nicht nur ältere Radfahrer die Thayarunde sehr mögen, zeigt sich an den vielen Kindern und Jugendlichen, die dort anzutreffen sind. Johannes Polzer ist als 15-Jähriger ebenso begeistert und in der letzten Zeit bereits mehrere Male mit seinen Großeltern gerne mitgeradelt: „Einfach super hier!“

Das geplante Konzept der Thayarunde scheint rundum bestens aufzugehen.


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