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DÜRNSTEIN. Der Tunnel Dürnstein wird ab Herbst für 7,3 Millionen Euro saniert. Für die Dauer der Bauarbeiten muss er komplett gesperrt werden. Eine Ausweichroute über den Treppelweg wird eingerichtet.  

Der Tunnel Dürnstein ist eine wichtige Verkehrsverbindung in der Wachau. Foto: Brandt
  1 / 4   Der Tunnel Dürnstein ist eine wichtige Verkehrsverbindung in der Wachau. Foto: Brandt

„Mit dem heutigen Beschluss der Landesregierung haben wir einen weiteren Meilenstein zur Sanierung des Tunnels Dürnstein gesetzt“, so der für den Straßenbau zuständige Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko (ÖVP). Insgesamt hat die Regierung rund 7,3 Millionen Euro für die Sanierungsarbeiten bewilligt. Der Tunnel wurde 1959 eröffnet und war damals mit seinen 472 Metern der längste Bundesstraßentunnel Österreichs.

Treppelweg ausgebaut

Die Sanierung bedeutet aber auch eine Komplettsperre des Tunnels und damit die Einrichtung einer Ausweichroute. „Mir war es ein Anliegen, dass vor allem der Busverkehr für die zahlreichen Pendler nicht gröber gestört wird. Deshalb wird es auf der Ausweichroute über den Treppelweg auch eine Ampelanlage geben, wo Linienbusse bevorzugt gesteuert werden“, so der Landesrat. Damit die Ausweichroute genutzt werden kann, wurde die Fahrbahn ertüchtigt und teilweise zweispurig ausgebaut.

Sperre ab 29. Oktober

Konkret sollen Busse und Pkw über den Treppelweg umgeleitet werden. Lkws hingegen sollen die Wachau großräumig über A1 und S33 umfahren. Die Tunnelsperre gilt für die gesamte Dauer der Sanierungsarbeiten von 29. Oktober 2018 bis 30. März 2019.


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